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40 Prozent mehr Anfragen bei Schuldnerberatungen in Österreich

Die Zahl der Verbraucher mit Schulden wird in den kommenden Monaten steigen – in Österreich erwarten Schuldnerberatungen sogar einen echten Ansturm.

Das Coronavirus entfaltet seine Wirkung nicht nur gesundheitlich, sondern aufgrund der verhängten Einschränkungen auch immer mehr wirtschaftlich. Wie stark die Folgen sein können, zeigen verschiedene Statistiken zur Arbeitslosigkeit: In Deutschland könnten Millionen Menschen ihren Job verlieren, in Österreich droht dieses Schicksal mindestens mehreren hunderttausend. Zudem befinden sich noch einmal deutlich mehr Verbraucher in beiden Ländern in Kurzarbeit. Schwere Folgen, wird das auch für die private finanzielle Situation haben, weswegen Schuldnerberatungen in beiden Ländern von einem klaren Anstieg der Hilfsbedürftigen warnen.

Wegen Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit in den Privatkonkurs

Es steht mehr oder minder außer Frage, was der wichtigste Grund dafür ist, dass Verbraucher wegen der Folgen des Coronavirus auf Hilfe angewiesen sind: Gravierende Einnahmeausfälle. In Deutschland spielt dabei genauso wie in Österreich die Kurzarbeit eine wichtige Rolle, bei der Verbraucher temporär zwar ihren Job behalten, aber weniger Geld bekommen. Doch auch Jobverluste per se können eine relevante Rolle spielen. In Österreich warnt deshalb Clemens Mitterlehner, Geschäftsführer der Dachorganisation der Schuldnerberatungen, asb, in einer Pressemitteilung davor, was in den kommenden Wochen droht. Hinsichtlich Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit ließ er verlauten: „Das hat Auswirkungen auf laufende Schuldenrückzahlungen und verschärft Schuldenprobleme enorm“.

Verbraucher werden deutlich stärker auf Hilfe angewiesen sein

Es ist bereits jetzt sichtbar, dass immer mehr Menschen Hilfe benötigen, etwa durch ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa oder aber durch eine Schuldnerberatung. Wie stark der Effekt ausfallen kann, zeigen die Schätzungen aus Österreich. Laut Mitterlehner könnte die Zahl der Anfragen bei Schuldnerberatungen um ganze 40 Prozent in die Höhe schnellen. Mehrere zehntausend Verbraucher zusätzlich müssten sich wegen finanzieller Schwierigkeiten Unterstützung bei einer Beratungsstelle suchen. Mitterlehner sieht die Stellen in Österreich darauf allerdings keineswegs ideal vorbereitet, er fordert deshalb finanzielle Unterstützung und mehr Personal. Schon vor der Krise waren die Stellen in Österreich wie auch in Deutschland oft überlastet oder arbeiteten zumindest an der Kapazitätsgrenze – in den kommenden Monaten ist eine Überlastung wegen des großen Andrangs vorprogrammiert.

Privatkonkurse steigen wohl erst 2021 deutlich

Die Zahl der Privatkonkurse wird allerdings voraussichtlich nicht allzu bald stark steigen, denn bei der Privatinsolvenz gibt es seit jeher Verzögerungen. Die Vorbereitung dauert einige Monate und das Verfahren ist besonders bei einem großen Andrang nicht gerade schnell eröffnet. Mitterlehner rechnet deshalb für Deutschland genauso wie seine Kollegen in Deutschland für das Jahr 2020 nur mit einem leichten Anstieg. Wirklich stark wachsen wird die Zahl der Privatinsolvenzen erst im kommenden Jahr – die Folgen des Coronavirus werden damit noch lange nachwirken. 


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