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26.02.2018

Öffentliche Schulden werden effektiver eingetrieben

Wer Schulden bei einer Stadt oder Gemeinde hat, fühlt sich dadurch oft nicht besonders gut. Für kommunale Dienste nicht zu bezahlen heißt immer auch, dass man sich selbst schadet – zumindest indirekt. Allerdings ist das Problem von unbezahlten Rechnungen an Gemeinden und Städte in Deutschland dennoch sehr groß. Allein im Ruhrgebiet betragen die Ausstände nach Schätzungen bis zu 600 Millionen Euro.

Mit Schulden zu tun haben, ist nie einfach. Besonders problematisch sind allerdings die Situationen, in denen schon die Rechnungen für tägliche Dinge wie Stromrechnung oder die Müllentsorgung nicht mehr bezahlt werden können. Auch wenn das Geld für eine Steuernachzahlung oder ähnliches fehlt, kann es schnell prekär werden. In einer solchen Situation sollte man unbedingt eine Schuldnerberatung aufsuchen und zum Beispiel auf die Unterstützung von einem Produkt wie dem Konto ohne Schufa setzen. Doch das allein sorgt noch nicht dafür, dass man seine Schulden zurückzahlen kann – gerade bei kommunalen Schulden droht da mittlerweile sogar der Besuch von Inkassofirmen.

Schreiben, Anrufe und Erinnerungen

Sobald man eine Rechnung nicht bezahlt, passiert meist erst einmal nichts mehr. Nach einiger Zeit kommen dann allerdings erste Erinnerungen, dann Mahnungen und irgendwann auch Schreiben in einem ziemlich negativen Ton. Bei privaten Schulden kann es danach sogar besonders schwierig werden – nach wenigen Monaten könnte schon ein Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen, auch Verhandlungen vor Gericht kommen in diesem Stadium dazu. Bei Schulden an die Gemeinde oder die Stadt kommt es zu einer Eskalation dieser Art dagegen eher selten. Vielmehr versuchen die Städte und Gemeinden es mit noch mehr Schreiben, noch mehr Erinnerungen und der einen oder anderen Mahnung. Auch per Anruf versuchen die Mitarbeiter der Kommunen die Schulden bei den säumigen Schuldnern doch noch einzutreiben – meist erfolglos.

Kommunen setzten zunehmend auf Inkassofirmen

Während die meisten Städte und Gemeinden sich schwertun, die Schulden ihrer säumigen Bürger einzutreiben, haben Inkassofirmen scheinbar mehr Erfolg. In verschiedenen Pilotprojekten haben Städte das Forderungsmanagement an professionelle Firmen abgegeben. Diese haben bei Weitem auch nicht alle Schulden eingetrieben, aber dennoch mehr als ohne die Zusammenarbeit. Die betroffenen Schuldner haben allerdings wohl besonders Angst vor dem Wort „Inkasso“, denn sobald sich die Firmen melden, bezahlen die Menschen schneller. Das wissen auch private Unternehmen, die sich mit Inkassofirmen zusammentun, um Geld von säumigen Schuldnern einzuziehen. Rein rechtlich haben die Inkassounternehmen nämlich keineswegs mehr Möglichkeiten. Mehr als auffordern und anschreiben dürfen die Inkassofirmen nicht – also können sie im Prinzip nur genau dasselbe machen, was auch staatliche Stellen machen können.

Öffentliche Schulden sollte man früher oder später bezahlen

Dass die Ausstände der Kommunen überhaupt so stark gestiegen sind, liegt aber nicht nur an den Menschen. Vielmehr haben viele Städte auch effektiver damit begonnen, gewisse Zahlungen stärker einzutreiben. Manche Städte blitzen deutlich häufiger – hier bezahlen säumige Schuldner besonders ungern. In anderen Orten wurde die Anmeldung der Hundesteuer genauer überprüft. Nicht jeder, der seinen Hund zuvor einfach nicht angemeldet hatte, bezahlt nun Hundesteuer. Weniger Geld haben die meisten Städte durch die höheren Ausstände also nicht. Dennoch tut ein jeder Schuldner, der die Zahlungen an öffentliche Stellen leistet, sich auch selbst etwas Gutes. Gerade wer mit Schulden zu tun hat, sollte sich das ins Gedächtnis rufen: Schuldnerberatungen werden zum Beispiel oft von den Städten bezahlt, dasselbe gilt für bestimmte Hilfsangebote. Wer die öffentlichen Schulden also nicht bezahlt, schadet sich am Ende gewissermaßen immer auch selbst.


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