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Altersarmut trotz eines Lebens in Arbeit

Zu wenige Beitragsjahre sind keineswegs immer der Grund für Altersarmut – vielmehr reicht selbst ein ganzes Leben in Arbeit nicht immer aus.

Die Altersarmut ist in Deutschland seit Jahren ein relevantes Thema, denn trotz steigender Renten reicht das Geld bei vielen älteren Verbrauchern schlichtweg nicht zum Leben. Das liegt daran, dass die Lebenshaltungs- und Mietkosten in den allermeisten Fällen deutlich stärker steigen als die Renten. Ältere Menschen werden so aus ihrer gewohnten Umgebung vertrieben oder können im Alter schlichtweg kein würdevolles Leben führen. Das hat keineswegs immer damit zu tun, dass die Betroffenen in ihrem Arbeitsleben nicht genügend Jahre in die Kasse einbezahlt haben. Vielmehr gibt es trotz vieler Beitragsjahre viele von Altersarmut betroffene, wie eine neue Studie zeigt.

45 Beitragsjahre reiche nicht für eine gute Rente

Die Linke-Fraktion hat im Bundestag eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, um herauszufinden, wie viele Rentner trotz vieler Beitragsjahre kaum genug Geld zum Leben haben. Die Ergebnisse sind dabei schockierend und machen noch einmal klar, warum viele ältere Menschen auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen. Wie die Anfrage, welche der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, zeigt, sind mehrere Millionen Menschen trotz vieler Beitragsjahre von Altersarmut betroffen. Selbst mit 45 Beitragsjahren hat man noch lange keine faire Rente sicher – im Gegenteil.

Weniger als 1.000 Euro mit mehr als 40 Jahren Arbeit

Die Anfrage zeigt, dass knapp jeder dritte Rentner in Deutschland mit mehr als 40 Beitragsjahren eine Rente erhält, die bei weniger als 1.000 Euro liegt. Dieser Betrag reicht in den allermeisten Städten in Deutschland kaum zum Leben, schon wegen den immer weiter steigenden Mieten. Schockierend ist aber nicht nur der prozentuale Anteil, sondern auch die schiere Zahl der Betroffenen. Ganze 2,4 Millionen Menschen haben hierzulande trotz mehr als 40 Jahren Arbeit und Zahlungen an die Rentenkasse nun jeden Monat weniger als 1.000 Euro als Überweisung auf dem Konto. Bei mehr als einer Million Rentner aus dieser Gruppe sind es sogar weniger als 800 Euro im Monat – Altersarmut ist dadurch im Prinzip vorprogrammiert.

Altersarmut trotz eines Lebens in Arbeit

Doch es gibt sogar noch krassere Fälle, denn selbst mit 45 Beitragsjahren ist man vor Altersarmut noch nicht geschützt. Bei den Rentnern, die mehr als 45 Jahre einbezahlt haben, erhalten mehr als 800.000 weniger als 1.000 Euro im Monat, mehr als 300.000 erhalten sogar weniger als 800 Euro. Was nach so vielen Jahren mit einem Job kaum zu glauben klingt, ist leider Realität und zeigt gut, warum die Altersarmut deutlich mehr in den Fokus rücken muss.


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