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Angebliche Finanzsanierungen können teuer werden

Der Begriff Finanzsanierung klingt an sich sehr positiv – doch in den meisten Fällen macht eine solche die Lage von Verbrauchern noch schlimmer – eine Warnung.

Die Zahl der Anbieter von Finanzdienstleistern im Internet wächst seit Jahren stark. Das heißt leider in vielen Fällen auch, dass auch unseriöse Anbieter in den Markt drängen. Gerade rund um Finanzierungen für Menschen mit finanziellen Problemen gibt es davon besonders viele. Verbraucherschützer warnen deshalb immer wieder vor unseriösen Praktiken. Besonders im Fokus steht dabei aktuell die sogenannte Finanzsanierung, die im Internet von vielen Anbietern angeboten wird. Während man dabei an so etwas wie eine Schuldnerberatung oder ein seriöses Produkt wie das Konto ohne Schufa denkt, handelt es sich meist um eine Falle. Die sogenannte Finanzsanierung verschlimmert die Situation der betroffenen Verbraucher eigentlich immer.

Teurer Kredit getarnt als Finanzsanierung

Die Anbieter spielen die Verbraucher dabei geschickt aus und nutzen aus, dass die Menschen in vielen Fällen recht verzweifelt sind. Für die Angebote entscheiden sich fast immer Menschen, die sonst keinen Kredit bekommen und generell in finanziellen Nöten sind. Eine Sanierung, bei der man auch noch eine große Summe Geld bekommt, wirkt da auf den ersten Blick sehr attraktiv. Doch dass die Anbieter einen Kredit ohne Schufa versprechen, sollte die erste Warnung sein. Davon lassen sich viele Menschen aber nicht abschrecken und geraten dadurch oft in eine echte Abwärtsspirale. Das liegt auch daran, dass die angeblichen Sanierer ihre Gebühren und anfallende Kosten nicht transparent kommunizieren. Die böse Überraschung kommt meist erst, wenn es bereits zu spät ist, denn die angebliche Sanierung ist meist nur ein teurer Kredit.

Vermittlungsgebühren und Wucherzinsen

Die hohen Kosten, die rund um die sogenannte Finanzsanierung anfallen, zeigen sich zumeist erst auf den zweiten Blick. Für betroffene Verbraucher beginnt dies meist mit sogenannten „Genehmigungsschreiben“. Damit der Kredit ausbezahlt werden kann, wird im Rahmen dieser Schreiben eine bestimmte Gebühr, meist einige hundert Euro, fällig. Doch damit nicht genug, denn durch die komplexen Firmenstrukturen will bei dem unseriösen Kreditangebot nicht nur ein Spieler profitieren – vielmehr kommen teilweise bis zu drei Genehmigungsschreiben, bei denen jeweils eine Gebühr fällig wird. Damit aber noch nicht gut, denn Verbraucherschützer berichten, dass in den meisten Fällen auch noch Wucherzinsen zum Tragen kommen – Verbraucher müssen über die Laufzeit des Kredits meist Zinsen von über 20 Prozent bezahlen. Eine Finanzsanierung rückt so in weite Ferne, vielmehr finden sich die Betroffenen meist bei einer Schuldnerberatung wieder und müssen auf die Unterstützung von einem Produkt wie dem Konto ohne Schufa setzen.

Unklare Grenze zwischen erlaubt und unerlaubt

Das Problem an den Angeboten der Kreditvermittler ist, dass diese teilweise noch so eben im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten liegen – zumindest auf den ersten Blick. Verbraucherschützer sehen zwar viele Fälle von Wucher, Kunden hätten hier ein Sonderkündigungsrecht und müssten die Zinsen nicht bezahlen, doch in den allerwenigsten Fällen wird dagegen vorgegangen. Auch ansonsten gibt es viele Grenzüberschreitungen, doch den Verbrauchern fehlt oft die Kraft, um gegen die unseriösen Anbieter vorzugehen. Dazu kommt eine große Scham, auf ein Angebot wie dieses hereingefallen zu sein. Deshalb gilt es schlichtweg zu sagen, dass man sich von einem Produkt wie einer Finanzsanierung auf keinen Fall locken lassen sollte – auch wenn dieses im ersten Moment attraktiv wirken mag.


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