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20.10.2015

Anklage wegen Steuerhinterziehung: Kult-Wirt Karl Krestel

Karl „Charly“ Krestel gilt als einer der populärsten Köpfe Münchens. Der frühere Polizist konnte als Wirt auf dem Oktoberfest auf sich aufmerksam machen. Auch seine Partys und andere gastronomische Einladungen ließen Krestel schnell zu jemandem aufsteigen, der sich mit den Reichen und Schönen umgibt. Das allerdings ist nun vorbei: Krestel lebt seit zwei Jahren in Privatinsolvenz. Der Kult-Wirt Karl „Charly“ Krestel könnte nach Informationen der Bild noch weitaus größere Probleme bekommen als seine Privatinsolvenz, die er vor zwei Jahren anmelden musste. Letztere war für Krestel aber wohl auch nicht ernstzunehmend, denn er hat sich nach vorliegenden Informationen weder für eine Schuldnerberatung noch ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa entschieden. Die Verhinderung der Privatinsolvenz schien für Krestel also nicht gerade oberste Priorität gehabt zu haben. Das liegt auch daran, dass seine Unternehmen mittlerweile seiner Frau gehören und nicht in die Insolvenzmasse mit eingegangen sind. Doch für Krestel wird es nun wohl noch deutlich schlimmer als er erwartet hatte.

Anklage wegen Steuerhinterziehung

Geldbedarf unterschiedlich hochSchon vor Längerem ist bekannt geworden, dass Krestel sich vor Gericht wegen Steuerhinterziehung zu verantworten hat. Der Kult-Wirt musste in den letzten Jahren mehrfach mit Razzien leben. Insgesamt 800 Aktenordner wurden bei dem Mann, der Privatinsolvenz ohne ein Konto ohne Schufa angemeldet hat, beschlagnahmt. Nicht nur in seinen Betrieben, auch in seinem eigenen Büro und dem seines Steuerberaters war die Polizei vor Ort. Ein Ergebnis der Ermittlungen gab es aber erst Jahre später, denn die Finanzkonstruktionen von Krestel waren stark verschleiert – einer der Gründe, warum die Staatsanwaltschaft überhaupt Ermittlungen aufgenommen hatte. Zuvor war es ein Steuerprüfer gewesen, der Unregelmäßigkeiten in den Abrechnungen Krestels festgestellt hatte.

Eine Millionen Euro hinterzogen

Die nun vorgebrachte Anklage bezieht sich auf eine Steuerhinterziehung von insgesamt einer Millionen Euro. Der Kult-Wirt soll große Teile seiner Gewinne am Staat vorbei in die eigene Tasche geschleust haben. Dazu kommt, dass Krestel auch bei der Abrechnung von 400 Euro-Jobbern grobe Fehler gemacht haben soll. Auch hier droht ihm eine Strafe wegen Betrug der Sozialkassen, die auch bei 400 Euro-Jobs einen Anteil erhalten. Wie Krestel, der auch heute noch nicht auf eine Schuldnerberatung oder ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa setzt, das begründen will, ist noch vollkommen offen. Bislang äußert sich der Kult-Wirt ausschließlich negativ über die Ermittlungen und gibt zu Protokoll, dass die Zahlen von der Staatsanwaltschaft hochgerechnet worden wären und behauptet, dass es sich eher um Lappalien handle.

Gefängnisstrafe droht

Dass Krestel in der Privatinsolvenz lebt, die er nicht versucht hat durch ein Produkt wie das Konto ohne Schufa zu verhindern, könnte ihm noch zum Verhängnis werden. Da eine Geldstrafe im Fall des Kult-Wirts verpuffen würde und auch eine Rückzahlung der Steuerschuld unrealistisch ist, droht ihm eine lange Gefängnisstrafe. Mehrere Jahre könnte Krestel hinter Gittern verbringen. Seine Privatinsolvenz ist dann zwar vorbei, die Forderungen des Staates aber bleiben, denn sie existierten zum Verfahrensbeginn der Privatinsolvenz noch nicht. So könnte Krestel nach Jahren freikommen, nur um dem Fiskus immer noch mehrere hunderttausend Euro zu schulden. Eine zweite Privatinsolvenz ist dann übrigens nicht möglich, da die Schulden aus einer Straftat stammen.

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