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Anteil der Privatinsolventen unter 30 Jahren steigt

Die neue Ausgabe des Schuldneratlas von Creditreform hat erneut einen deutlichen Abfall der Gesamtzahl der Privatinsolvenzen in Deutschland ans Licht gebracht. Das täuscht aber noch nicht darüber hinweg, dass der Anteil der unter 30-Jährigen, die Privatinsolvenz angemeldet haben, stark gestiegen ist. Es sind die Ränder, an denen es mehr Privatinsolvenzen gibt. Die Zahl der Privatinsolvenzen ist in Deutschland auf einem Zehnjahrestief. Daran haben zweifelsohne auch Produkte wie das Konto ohne Schufa und Schuldnerberatungen einen starken Einfluss. Mit 79.030 Fällen gab es 2015 insgesamt 8,6 Prozent weniger Privatinsolvenzen als ein Jahr zuvor. Auffällig ist allerdings, dass zugleich der Anteil der jungen Menschen, die Privatinsolvenz anmelden müssen, stark gestiegen ist. Waren es vor zwei Jahren noch 14,6 Prozent, machten Verbraucher unter 30 in diesem Jahr schon 15,4 Prozent und damit mehr als ein Achtel aller Privatinsolvenzen aus. Zwar gibt es die mit Abstand meisten Privatinsolvenzen immer noch in der Gruppe zwischen 30 und 49 Jahren, doch die Entwicklung bei den jüngsten Verbrauchern der Gesellschaft ist dennoch äußerst bedenklich.

Viele verschiedene Überschuldungsrisiken

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Experten sehen verschiedene Gründe für die Entwicklung in dieser Altersgruppe. Zuallererst sind die Risiken, in eine Überschuldung zu rutschen, deutlich gestiegen. Das liegt an zwei Faktoren: Zum einen erhalten Jugendliche immer häufiger Kredite und können sich somit schon in jungen Jahren ein Smartphone oder einen Computer auf Raten finanzieren. Zum anderen wächst der Konsumdrang Jahr für Jahr, weswegen junge Menschen dazu gezwungen werden, mehr zu kaufen, wenn sie im Vergleich zu Freunden keinen sozialen Abstieg befürchten wollen. Diese toxische Mischung sorgt dafür, dass immer mehr junge Leute sich überschulden und damit ein Risiko für das komplette restliche Leben eingehen. Immerhin können eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa oft helfen, die Überschuldung in den Griff zu bekommen.

Falsches Konsumverhalten, hohe Handyrechnung

Konkret gilt es dabei zwei verschiedene Punkte anzugehen. Bei Jugendlichen und jungen Verbrauchern ist ein falsches Konsumverhalten beispielsweise ein deutlich häufigeres Problem als bei älteren Schuldnern, die meist aus anderen Gründen in die Privatinsolvenz abrutschen. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind Handyrechnungen, die aus dem Ruder laufen. Langfristige Kosten von Verträgen mit hohen monatlichen Gebühren werden vielfach unterschätzt und sorgen oftmals dafür, dass junge Menschen in eine Überschuldung und später in eine Privatinsolvenz abrutschen, obwohl sie eigentlich gar kein falsches Konsumverhalten an den Tag legen. Größere Kredite für Immobilien oder Autos sowie Schicksalsschläge – in anderen Altersgruppen die wichtigsten Gründe für die Privatinsolvenz – sind bei den Verbrauchern, die unter 30 Jahren in die Privatinsolvenz abrutschen, ein deutlich weniger wichtiger Grund.

Eine Privatinsolvenz in jungen Jahren ist kein Makel

Junge Verbraucher sollten sich bei Problemen trotz Angst aber zwingend Hilfe suchen. Eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa können einen einfachen Weg aus der Überschuldung aufzeigen. Das gilt bei jungen Verbrauchern besonders, denn oft sind die Schulden vergleichsweise gering und können so durch ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung abgebaut wurden. Zur Not sollte man auch die Privatinsolvenz nicht ausschließen, da man ansonsten ein ganzes Leben mit Schulden führen muss. Die Privatinsolvenz muss nicht zwingend ein Makel sein – auch in jungen Jahren nicht.

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