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21.05.2020

Bei der Arbeitslosigkeit drohen traurige Rekorde

Wie stark steigt die Arbeitslosigkeit in Deutschland wirklich? Forscher des IAB haben ihre Prognose enorm nach oben korrigiert – schwere Zeiten drohen.

Noch vor einigen Wochen dachten die meisten Deutschen, dass das Land recht gut durch die Krise kommen würde und tatsächlich scheinen die letzten Wochen zu zeigen: Deutschland war gut auf das Virus vorbereitet und hat die richtigen Schritte ergriffen. Doch die Schäden für die Wirtschaft fallen signifikant größer aus, als die meisten erwartet hätten. Besonders gravierend zeigt sich das am Arbeitsmarkt. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) – sozusagen der Forschungsarm der Agentur für Arbeit – hat die Prognose für die Arbeitslosigkeit um mehr als den Faktor fünf nach oben korrigiert.

Mehr als 500.000 Arbeitslose zusätzlich pro Monat

Die Schätzung für die Arbeitslosigkeit für 2020 lag ursprünglich einmal knapp über zwei Millionen – ein historischer Tiefstand. Vor einigen Wochen noch war das IAB davon ausgegangen, dass die Arbeitslosigkeit zwar kurzfristig, aber nicht nachhaltig steigen würde. Im Schnitt für 2020 wurden gerade einmal 90.000 Arbeitslose mehr vorausgesehen. Mit so viel positivem Denken ist es jetzt vorbei, denn eine neue Schätzung des IAB zeigt: Die Arbeitslosigkeit wird für 2020 im Schnitt um 520.000 Personen im Monat steigen – die durchschnittliche Arbeitslosigkeit liegt dann bei 2,79 Millionen und damit so hoch wie seit Jahren nicht mehr.

Zwischenzeitlich mehr als drei Millionen Menschen ohne Job

Das IAB betrachtet dabei das gesamte Jahr und rechnet die Zahl der Arbeitslosen durchschnittlich auf die Monate verteilt. Deshalb liegt der Spitzenwert zwischenzeitlich auch deutlich höher. Die Experten gehen davon aus, dass in den nächsten Monaten, voraussichtlich die Zahl von mehr als drei Millionen Arbeitslosen geknackt wird. Wie lange die Arbeitslosigkeit auf dieser Höhe verharrt, hängt sicherlich auch von der wirtschaftlichen Erholung nach der Krise ab. Eine wichtige Rolle spielt laut dem IAB auch, wie schnell die Öffnung vonstattengeht und ob die Einschränkungen in manchen Bereichen noch bis Ende des Jahres andauern. Zudem warnen die Forscher, dass sich die Situation sogar noch verschlechtern könnte, sofern sich die Rezession zu einer systematischen Krise entwickelt.

Zwischen 2,5 und 4 Millionen Menschen in Kurzarbeit

Doch die Arbeitslosigkeit ist nur ein Bereich, der Menschen in finanzielle Nöte bringt. Auch manch einer, der in Kurzarbeit muss und nur noch einen Teil der bisherigen Bezüge erhält, muss auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa und manchmal auch eine Schuldnerberatung setzen. Die Zahl derjenigen, die sozusagen temporär nicht gebraucht werden, hat in der Krise neue Rekordhöhen erreicht. Je nach Schätzung liegt die Zahl zwischen 2,5 und 4 Millionen Menschen und könnte auf diesem Niveau noch länger verbleiben. Ein gutes Jahr wird 2020 mit Blick auf die Situation am Arbeitsmarkt auf keinen Fall mehr. 


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