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Arbeitslosigkeit führt oft in die Überschuldung

Die Überschuldung ist eines der größten gesellschaftlichen Probleme – und es steht immer häufiger mit der Arbeitslosigkeit in Verbindung.

Wer seinen Job verliert, der hat meist viele verschiedene Sorgen. Doch immer öfter wird deutlich, dass gerade die finanziellen Probleme schnell einen nicht mehr zu stemmenden Umfang einnehmen. Eine neue Statistik der Schuldnerberatungen in Deutschland macht das mehr als deutlich, denn sie zeigt den Zusammenhang zwischen dem Arbeitsplatzverlust und finanziellen Problemen in einer bislang nie dagewesen Form. Man kann nur hoffen, dass sich die entsprechende Entwicklung so schnell nicht fortsetzt, ansonsten könnte die Zahl der Überschuldeten in Folge der Krise um das Coronavirus förmlich explodieren.

Jeder Fünfte sieht Jobverlust als Hauptgrund

Die neue Statistik macht deutlich, dass jeder fünfte Verbraucher in Deutschland, der sich an eine Schuldnerberatungsstelle wendet, die finanziellen Probleme in der Arbeitslosigkeit begründet sieht. Das sind alleine mehr als 100.000 Menschen in Deutschland – Schuldnerberatungen betonen aber immer wieder die große Dunkelziffer beim Thema Überschuldung, sodass tatsächlich mehr als eine Million Menschen in Deutschland betroffen sein dürfte. Noch nicht einmal erfasst sind bei den 20 Prozent diejenigen, die wegen einer gescheiterten Selbstständigkeit in finanzielle Nöte geraten sind. Die gesamte beruflich bedingte Überschuldung liegt entsprechend noch höher, insgesamt sogar bei mehr als 25 Prozent.

Arbeitslosigkeit vielfach ein weiterer Grund

Dass nicht jeder Verbraucher die Überschuldung auf den Jobverlust zurückführt, liegt auch daran, dass die Menschen in der Befragung einen Hauptgrund nennen mussten. Oft genannt wurde hier beispielsweise auch eine Erkrankung, ein Unfall oder eine Suchterkrankung. Diese und weitere Gründe gehen allerdings oft ebenfalls mit einem Arbeitsplatzverlust einher, sodass die Arbeitslosigkeit auch hier mitunter ein Grund für die finanziellen Probleme ist. Klar macht die Statistik dabei auch, dass meist nicht die Überschuldung ursächlich für den Verlust des Arbeitsplatzes ist, sondern vielmehr der Jobverlust dazu führt, dass Verbraucher in finanzielle Nöte geraten. Genau deshalb muss eben dort angesetzt werden, um das Problem der Überschuldung in den Griff zu bekommen.

Enorm hohe Arbeitslosigkeit unter Überschuldeten

Wie problematisch die Arbeitslosigkeit beim Themenfeld Arbeitslosigkeit ist, zeigt sich auch mit Blick auf die Erwerbsstruktur der Betroffenen. Bei der Umfrage von einem Drittel der Beratungsstellen in Deutschland gab fast die Hälfte der Verbraucher (43,4 Prozent) an, dass sie aktuell keinen Job haben und einen solchen suchen. Dazu kommen 20 Prozent der Betroffenen, die aus anderen Gründen nicht erwerbstätig sind (etwa weil sie eine Alters- oder Berufsunfähigkeitsrente beziehen). Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung liegt die Arbeitslosenquote bei nur 5,9 Prozent. Die Zahlen machen klar, dass unbedingt etwas passieren muss, dass Verbraucher nach dem Jobverlust nicht durch das Raster fallen. 


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