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Auch in Österreich gibt es immer weniger Insolvenzen

Die Welt steht Kopf, aber die Verbraucher scheinen die Situation klug zu managen: Das zeigt der starke Rückgang der Privatinsolvenzen.

In Österreich und Deutschland zeigt sich aktuell ein ähnlicher Effekt: Den Krisenfolgen und der schwierigen Situation vieler Arbeitnehmer zum Trotz sinkt die Zahl der Privatinsolvenzen in beiden Ländern stark. Besonders die neuen Zahlen in Österreich sorgen dabei für Aufsehen, denn in der Alpenrepublik ist die Zahl der Privatkonkurse auf den niedrigsten Stand seit 2006 gefallen. Mit einem so starken Rückgang hatte wohl niemand gerecht. Dennoch gibt es gute Gründe dafür, dass weniger Menschen in die Privatinsolvenz müssen.

Zurückhaltung und Angst vor Schulden

Der Geschäftsführer des Gläubigerschutzverbandes Österreichischer Verband Creditreform, Gerhard M. Weinhofer, erklärt in einer Pressemitteilung: „Die Österreicherinnen und Österreicher sparen angesichts der unsicheren Wirtschaftslage und aus Angst um einen möglichen Jobverlust mehr als sonst. Das zeigt auch der bisher schwach anlaufende Weihnachtskonsum. Auch haben das großzügige Kurzarbeitsmodell sowie die Kredit- und Zinsmoratorien den finanziellen Druck bei manchen etwas entschärft.“ Es ist also gerade die Krise, die dafür sorgt, dass die Insolvenzzahlen zurückgehen. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich auch in Deutschland, wo sich beispielsweise mehr Verbraucher durch ein Produkt wie das Konto ohne Schufa absichern, um nicht in die Schuldenfalle durch den Dispositionskredit zu tappen.

Konsumfreude ist stark zurückgegangen

Dass die Zahl der Privatinsolvenzen in Österreich so stark gesunken ist, hat auch damit zu tun, dass die Verbraucher im ganzen Jahr schon weniger eingekauft haben. Das ist im ersten Moment eine positive Nachricht, da sich weniger Verbraucher überschulden. Gleichwohl dürfte dieses Verhalten mittelfristig auch Folgen für die Wirtschaft haben, denn wenn die Verbraucher nichts mehr einkaufen, nehmen die Unternehmen weniger ein und bieten weniger Arbeitsplätze. Der Jobverlust wiederum gehört zu den häufigsten Gründen für eine Privatinsolvenz. Auch deshalb rechnen die Experten von Creditreform damit, dass die Zahl der Privatkonkurse in Österreich in den nächsten Jahren wieder relevant steigen könnte – auch über die psychologisch relevante Schwelle von 10.000 Fällen pro Jahr. Zum Vergleich: 2020 werden wohl nur knapp über 7.000 Österreich einen Privatkonkurs anmelden müssen – ein Minus von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Verkürzte Privatinsolvenz als Abfederung

Genauso wie in Deutschland wird auch in Österreich aktuell darüber diskutiert, ob die Privatinsolvenz in Zukunft weniger lang andauern sollte. Die verkürzte Privatinsolvenz von nur noch drei statt bislang fünf Jahren wäre dabei eine wichtige Stütze, um Verbraucher nach der Krise nicht in eine ewige Insolvenzschleife zu schicken. Gerade wenn die Insolvenzzahlen in Zukunft wieder deutlich steigen, braucht es eine gute Lösung, um das Problem in den Griff zu bekommen. 


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