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Auch während einer Privatinsolvenz kann man seinen PKW behalten

Die Privatinsolvenz gehört zu den Dingen, vor der sich viele Menschen in Deutschland fürchten. Trotz einer Schuldnerberatung und einem Konto ohne Schufa lässt sich die Insolvenz nicht immer vermeiden. Sinnvoll ist es deshalb, sich bei Verschuldung schon vorher über die Thematik zu informieren. Was etwa passiert eigentlich mit einem Auto, wenn die Privatinsolvenz unausweichlich ist?

© Chrisharvey | Dreamstime Stock Photos

Das Auto ist für viele Menschen eines der wichtigsten Lebensbestandteile. Sei es, um zur Arbeit zur kommen, um die Freiheit zu besitzen, einfach wegfahren zu können oder gar als „Freund“. Doch was passiert eigentlich mit dem Auto, wenn die Privatinsolvenz unausweichlich ist. Muss man sich von seinem geliebten Fahrzeug wirklich trennen? Der Rechtsanwalt Oliver Gothe-Syren sieht auch noch andere Möglichkeiten, was im Rahmen einer Privatinsolvenz mit einem PKW passieren kann. In einem Artikel auf 123recht.net zeigt der Anwalt Möglichkeiten auf, in denen ein Fahrzeug sogar dann behalten werden kann, wenn in der Privatinsolvenz alles andere gepfändet wird. Für viele Menschen, die trotz einem Girokonto ohne Schufa in die Insolvenz abgerutscht sind, ist das ein Hoffnungsschimmer. PKW kann in drei Fällen nicht gepfändet werden Grundsätzlich kann das Auto laut Gothe-Syren in drei Fällen nicht gepfändet werden. Der wichtigste davon ist zweifelsohne der, dass der Arbeitsplatz mit alternativen Beförderungsmitteln nicht erreichbar ist. Das gilt auch dann, wenn die angebotenen Verbindungen durch öffentliche Verkehrsmittel unzumutbar sind, also beispielsweise einen enormen Mehraufwand oder enorme Mehrkosten bedeuten. Darüber hinaus können Verbraucher ihr Fahrzeug im Rahmen einer Privatinsolvenz dann behalten, wenn der Ehegatte das Fahrzeug für die Erwerbstätigkeit benötigt. Auch hier gelten die oben angesprochenen Voraussetzungen. Zudem gibt es auch noch eine dritte Möglichkeit, die eine Pfändung unmöglich macht. So darf ein PKW auch dann nicht gepfändet werden, wenn es, beispielsweise bei einer Gehbehinderung, essentiell für die Eingliederung in das öffentliche Leben ist. Auch finanzierte oder geleaste Fahrzeuge können behalten werden [caption id="attachment_649" align="alignleft" width="183"]© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos © Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos[/caption] Wer auf ein Konto ohne Schufa setzt, der zahlt oft nebenbei noch Kredit- oder Leasing-Raten für sein Fahrzeug. Oft ist das auch dann noch notwendig, wenn gleichzeitig schon mit dem Abbau von Schulden begonnen wird. Auch im Rahmen einer Privatinsolvenz können finanzierte oder geleaste Fahrzeuge unter Umständen im Besitz des Schuldners bleiben. Nötig ist dafür allerdings eine Einigung mit der finanzierenden oder verleasenden Bank beziehungsweise Händler. Wer gemeinsam mit einer Schuldnerberatung und einem Girokonto ohne Schufa einen klaren Plan hat, wie er seine Schulden zurückzahlen will, der kann sich auch mit diesen Gläubigern oft einigen. Das gilt sowohl vor als auch während einer Privatinsolvenz. Privatinsolvenz lässt sich durch gezieltes Sparen verhindern Dennoch ist ein Festhalten am Auto nicht immer unbedingt die sinnvollste Lösung. Manchmal sollten Fahrzeuginhaber ihr Fahrzeug lieber abstoßen. Das lohnt sich insbesondere dann, wenn die Verschuldung bereits ein ernstes Maß angenommen hat. Die Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa können die Arbeit beim Schuldenabbau meist nicht allein erledigen, auch Einsparungen sind dafür essentiell. Wird das Auto nicht für den Weg zur Arbeit benötigt oder wäre auch ein günstigeres Fahrzeuge geeignet, lohnt es sich oft, sich von seinem geliebten PKW zu trennen. Dadurch kann eine Privatinsolvenz oft verhindert werden – über eine Pfändung muss man sich dann gar keine Gedanken mehr machen.

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