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28.11.2019

Auf deutschen Konten schlummern hunderte Milliarden

Zinsen sind für Verbraucher in den letzten Jahren selten eine positive Sache – das liegt allerdings auch am Anlageverhalten der Deutschen.

Wer einen Kredit aufnimmt, der weiß in den meisten Fällen was das bedeutet: Sollzinsen von mehreren Prozent – je nach Kredithöhe und Kreditlänge. Die Zinsen liegen üblicherweise zwischen 2 und 5 Prozent, teilweise niedriger und teilweise höher. In jedem Fall sorgen die Zinsen dafür, dass Betroffene oft lange an einem Kredit zu knabbern haben – und teilweise sogar in die Schuldenfalle rutschen. Diese Erfahrung hat manch ein Inhaber eines Girokontos ohne Schufa zweifelsfrei gemacht. Doch wenn es um Habenzinsen geht, sieht die Welt ganz anders aus – wer der Bank sein Geld leiht, der bekommt im Prinzip gar keine Zinsen mehr.

Bald eine Billion Euro auf unverzinsten Girokonten?

Laut einer Studie des Analysehauses Barkow Consulting im Auftrag des Hamburger FinTech-Unternehmens Deposit Solutions lagen in Deutschland Ende 2017 ganze 804 Milliarden Euro unverzinst auf Girokonten. Im Jahr 2010 war es gerade einmal die Hälfte. Setzt sich der Trend fort, wird im kommenden Jahr erstmals eine Summe von mehr als einer Billion Euro unverzinst auf Girokonten liegen. Während auf der einen Seite Verbraucher also damit zurechtkommen müssen, hohe Zinsen für ihre Kredite zu bezahlen, verlieren auch diejenigen, die ihr Geld auf das Girokonto legen – ohne Zinsen verliert das Geld durch die Inflation an Wert.

Machen die Negativzinsen den Deutschen keine Angst?

Auch wenn 804 Milliarden Euro auf dem Girokonto nach viel klingen, darf man gleichzeitig nicht übersehen: Die meisten Verbraucher müssen vor den bei einigen Banken eingeführten Negativzinsen keine Sorgen haben. Im Schnitt liegen nämlich gerade einmal 12.400 Euro auf dem Girokonto. Die Negativzinsen greifen zumeist erst ab Beträgen wie 100.000 oder 250.000 Euro. Die oft auch Strafzinsen genannten Zinsen bedeuten, dass die Banken sogar eine Gebühr dafür nehmen, dass Verbraucher ihr Geld verleihen – man zahlt also genauso wie einem Bankkredit Zinsen. Nicht umsonst war der Aufschrei bei der Einführung dieser Zinsen bei einigen Banken sehr groß.

Hilft nicht zumindest das Tagesgeldkonto mehr?

Früher war das Tagesgeldkonto das Lieblingsprodukt der Deutschen für die Geldanlage. Diese Zeiten sind zwar nicht vorbei, doch die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto verbleiben bei den allermeisten Banken ebenfalls bei 0. Eine Alternative ist das Tagesgeldkonto auch nicht, wenngleich Experten annehmen, dass auch hier noch einmal knapp 500 Milliarden Euro der Deutschen schlummern. Während die einen also viel Geld dafür bezahlen, einen Kredit zu bekommen, gibt es für die Anlage gleichzeitig keinen Cent – eine tragische Situation.


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