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Aus Geschäftspartnern werden Feinde

Es gibt Prozesse, die zerstören ganze Familien und Freundschaften. So etwa ein Gerichtsprozess in Neuburg in Bayern. Dort trafen zwei alte Freunde und Geschäftspartner aufeinander. Von der Freundschaft ist allerdings wenig geblieben, denn vor Gericht ging es wie so häufig ums Geld. Die Strafe hält sich am Ende in Grenzen, die zerbrochene Freundschaft allerdings bleibt. Manchmal sollte man möglichst früh einsehen, dass es finanziell nicht mehr weitergeht. Dann hat man mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung immer noch beste Chancen, die Probleme hinter sich zu lassen. Ein 55-jähriger Kaufmann, der in Neuburg vor Gericht stand, hat das nicht getan. Stattdessen hat er sich nicht nur zivilrechtlich, sondern auch strafrechtlich in eine Sackgasse manövriert. Mit einem Konto ohne Schufa hätte er sich dagegen möglicherweise vor seinem schweren Schicksal schützen können – und er hätte nicht die Freundschaft mit einem Geschäftspartner zerstört. Dieser nämlich war im Prozess in Neuburg auf einmal Kläger und Feind des Angeklagten.

Finanzkrise zerstört das Geschäft

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Zu dem Prozess kam es wohl nur, weil die Finanzkrise bei dem angeklagten Geschäftsmann dafür gesorgt, dass die Firma einfach nicht mehr läuft. 2003, als sich der Mann mit einem LKW-Handel und einer Vermietung selbstständig gemacht hat, sah die Welt noch ganz anders aus. Das sah auch ein guter Freund so und bot sich als Geschäftspartner an. Vereinbart wurde damals ein Darlehen von 400.000 Euro. Abgesichert wurde dieses durch Fahrzeuge, die nach gemeinsamer Feststellung etwa denselben Wert hatten. In den ersten Jahren lief das Geschäft daraufhin auch vorzüglich. Bereits 2008 war die Hälfte des Darlehens abbezahlt. Doch dann kam die Finanzkrise und das Geschäft brach völlig ein. Der Kreditgeber forderte daraufhin den Rest des Darlehens zurück. Der Geschäftsmann mit LKW-Handel konnte aber nicht mehr bezahlen, weswegen der Kreditgeber die als Sicherheit hinterlegten Fahrzeuge forderte.

Veruntreuung und Unterschlagung

In dieser Zeit kühlte das Verhältnis der früheren Freunde und Geschäftspartner fast komplett aus. Da der Kreditnehmer nicht einmal versuchte, sich mit einem Konto ohne Schufa zu schützen und eine Schuldnerberatung aufzusuchen, nahmen die Dinge seinen Lauf. Er verkaufte unter der Hand die Fahrzeuge, die ihm rechtlich gar nicht gehörten, da er die Fahrzeugscheine als Sicherheit im Tresor des Kreditgebers eingelagert hatte. Durch dieses Vorgehen kam es nun 2015 zur strafrechtlichen Aufarbeitung, denn ein Verkauf von Gegenständen oder Fahrzeugen, ohne der rechtmäßige Besitzer zu sein, erfüllt die Tatbestände Veruntreuung und Unterschlagung. Als der Kreditgeber davon mitbekam, erstattete er Anzeige. Die Freundschaft war zu diesem Zeitpunkt längst ruiniert.

„Ich habe alles verloren“

Der Angeklagte hat mittlerweile längst Insolvenz angemeldet. Das gilt sowohl für seine Firma als auch für ihn selbst. Er und seine Familie hätten alles verloren – die Häuser, die Autos und noch viel mehr. Er arbeite mittlerweile in der Firma seines Sohnes und lebe in einer kleinen Mietwohnung. Warum er nicht schon früher auf eine Schuldnerberatung und Produkte wie ein Girokonto ohne Schufa setzte, erklärte der Angeklagte vor Gericht nicht. Die Strafe fiel mit einer Geldstrafe in Höhe von 150 Tagessätzen von je 20 Euro recht milde aus. Die Freundschaft mit dem Kläger und früheren Geschäftspartner ist allerdings wohl für immer zerstört.

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