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Banken stehen wegen dem Basiskonto in der Kritik

Das Basiskonto soll Verbrauchern in prekären Situationen eigentlich helfen. Die hohen Gebühren bei diesem Kontomodell entwickeln sich jedoch zu einem wachsenden Problem.

Keine kostenlosen Basiskonten in Deutschland

Es gibt in Deutschland viele Verbraucher, die nicht so einfach an eine Selbstverständlichkeit wie ein Girokonto kommen. Das sieht man gut, wenn man selbst den Antragsprozess für ein Konto durchläuft. Hier erwarten einen etwa Fragen zum Arbeitsplatz oder der Wohnadresse – hat man eines von beiden nicht, kommt man nicht an ein normales Girokonto. Genau deshalb wurde vor nun mehr fünf Jahren das Basiskonto ins Leben gerufen, das jedem den Weg zu Finanzdienstleistungen ermöglichen soll. Doch Jahre später gibt es immer mehr Kritik an den hohen Gebühren, die viele Banken für das Produkt erheben.

Während man bei der Recherche im Internet durchaus normale Girokonten findet, die ohne Gebühren auskommen, ist diese Suche beim Basiskonto vergeblich. Die Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass selbst das günstigste Produkt in Deutschland mit einer Gebühr von 12 Euro im Jahr daherkommt. Diese Kosten sind aber noch im Rahmen, denn gerade Filialbanken verlangen teilweise hohe Gebühren von bis zu 250 Euro im Jahr für ein Basiskonto – wohlgemerkt ohne Sonderleistungen, sondern nur für die Kontoführung und ausgewählte beleghafte Überweisungen. Günstiger ist man da beispielsweise mit einem Girokonto ohne Schufa von Global-Konto unterwegs.

Gebührendeckel für das Basiskonto gefordert

Damit Verbraucher in schwierigen Situationen vor weiteren finanziellen Problemen geschützt werden, schlagen Verbraucherschützer einen klaren Gebührendeckel für das Basiskonto vor. Michael Findeisen von der Bürgerinitiative Finanzwende sieht dringenden Bedarf für eine Nachbesserung bei den Gebührenregeln – obwohl er selbst das Gesetz mitgestaltet hatte. Dabei hat er zwar durchaus Verständnis für die Banken, stellt die betroffenen Verbraucher aber in den Vordergrund: „Es ist doch klar: Mit dem Basiskonto können die Banken nichts verdienen. Aber sie können das mit den Erträgen aus anderen Finanzdienstleistungen und -produkten querfinanzieren.“

Gerichte weisen die Banken in die Schranken

Welche Gebühren akzeptabel sind, lässt sich natürlich nicht ganz einfach sagen. Der Bundesgerichtshof allerdings hat bereits klar gemacht, dass Banken beim Basiskonto aufpassen müssen. Eine Gebühr von 8,99 Euro im Monat sowie zusätzlich Kosten von 1,50 Euro für jede Überweisung sind etwa nicht akzeptabel – ein entsprechendes Urteil hat der BGH gegen die Deutsche Bank gefällt. Es lässt sich erahnen, dass weitere Prozesse folgen könnten, denn die Gebühren für das Basiskonto sind immer wieder unverhältnismäßig hoch und ermöglichen Verbrauchern genau das nicht, was das Konto eigentlich bezwecken soll: Eine Rückkehr in ein normales Leben nach einer schwierigen Periode im Leben.


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