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05.09.2019

Baukindergeld hilft auch Familien mit kleinen Einkommen

Hilft das neue Baukindergeld Familien mit geringem Einkommen wirklich? Erste Zahlen deuten darauf hin – doch es gibt weiterhin Gefahren.

Der Bau oder Erwerb einer Immobilie ist für viele Menschen ein Traum. Doch gerade mit einem niedrigen Einkommen ist eine Finanzierung oft nicht zu bekommen, eine Immobilie einfach zu teuer – dies gilt besonders für teure Großstädte oder Provinzmetropolen mit starker Wirtschaftskraft. Damit mehr Familien sich ein Eigenheim leisten können, hat die Bundesregierung vor wenigen Jahren das Baukindergeld beschlossen, das im Jahr 2019 erstmals ausgeschüttet wurde. Die Zahlen deuten dabei darauf hin, dass gerade auch Familien mit kleineren bis mittleren Einkommen von der Maßnahme profitieren und diese rege nutzen.

Baukindergeld kommt Familien mit verschiedenem Einkommen zugute

Die KfW-Bank, welche die Auszahlung des Baukindergeldes verwaltet, hat die Zahlen zu den ersten knapp 50.000 bewilligten Anträgen (insgesamt liegen über 110.000 Anträge vor) ausgewertet und kommt dabei zu einem positiven Ergebnis. Etwa 60 Prozent der Antragsteller haben ein Familieneinkommen von maximal 40.000 Euro, 40 Prozent sogar von nur 30.000 Euro. Dies heißt konkret, dass das Baukindergeld besonders auch Familien zugutekommt, die nur ein vergleichsweise kleines Einkommen zur Verfügung haben. Damit kann auch Kritik zurückgewiesen werden, die das Baukindergeld allen voran als Maßnahme für Gutverdiener diskreditiert hat. Generell gibt es eine Einkommensgrenze für das Baukindergeld, die bei 90.000 Euro brutto im Jahr liegt (bei mehreren Kindern im Haushalt liegt die Grenze höher).

Gefahren einer Überschuldung bleiben weiterhin bestehen

Doch das Baukindergeld kann nur ein Baustein einer Finanzierung sein, wodurch auch weiterhin relevante Gefahren einer Baufinanzierung bleiben. Maximal erhalten Bauherren pro Kind einen Betrag von 1.200 Euro pro Jahr für einen Zeitraum von maximal zehn Jahren. Bei zwei Kindern wären das also 24.000 Euro insgesamt – sicherlich ein relevanter Betrag, aber meist nicht einmal zehn oder gar fünf Prozent der gesamten Finanzierungssumme. Wer mit kleinem Einkommen eine Immobilie finanziert, muss deshalb zumindest Eigenkapital mitbringen oder eine klare Finanzplanung auf den Tisch legen, die auch mögliche Schicksalsschläge einrechnet. Ansonsten kann der Traum vom Eigenheim schnell vorbei sein.

Kauf- und Baupreise steigen in Deutschland immer weiter

Wer mit der Finanzierung scheitert, stürzt häufig in die Überschuldung ab und muss beispielsweise auf eine Schuldnerberatung oder ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa setzen. Deshalb sollte man auch nicht nur wegen Maßnahmen wie dem Baukindergeld auf einmal auf eine Finanzierung setzen. Vielmehr ist dies nur dann empfehlenswert, wenn man sowieso einen gut kalkulierten Plan für eine Finanzierung hat, der zudem einen Puffer enthält. Dann ist das Baukindergeld sicherlich ein attraktiver Bestandteil einer Finanzierung – auch für Familien mit kleinerem Einkommen.


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