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01.09.2015

Bauruinen bleiben ein ernstzunehmendes Problem

Wenn Menschen daran scheitern, die Privatinsolvenz zu verhindern, hat das oft auch Folgen für die Allgemeinheit. Ein aktueller Fall aus Klein Welzin ist dafür ein gutes Beispiel. Eine Ruine sorgt dort bereits seit Jahren für großen Ärger, zuletzt haben sich auch noch zwei Kinder verletzt. Die Bauherrin aber musste Privatinsolvenz anmelden und kann weder die Bausubstanz sichern noch einen Abriss finanzieren – nun greift der Landkreis ein. Viele Menschen schaffen es, mit einem Girokonto ohne Schufa oder einem ähnlichen Produkt die Privatinsolvenz noch zu verhindern. Das hilft auch der Allgemeinheit, denn wenn Besitzer von Immobilien in die Privatinsolvenz abrutschen, hat das oft weitreichende Folgen. Ein Fall aus Klein Welzin, über den die Gadebusch-Rehnaer Zeitung berichtet, ist dafür ein gutes Beispiel. In Klein Welzin steht eine Ruine direkt an der Straße gegenüber des Spielplatzes. Die Bausubstanz ist mittlerweile so schlecht, dass an eine Restaurierung nicht mehr zu denken ist. Einzig eine Sicherung der Bausubstanz oder ein Abriss kommen noch in Frage.

Besitzerin musste Privatinsolvenz anmelden

© Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Das Problem ist nur, dass die Besitzerin Privatinsolvenz anmelden musste. Es ist nicht bekannt, ob sie versucht hat, sich mit einem Konto ohne Schufa oder einer Schuldnerberatung gegen die Insolvenz zu stemmen. Fest steht nur, dass sie die Kosten für einen möglichen Abriss nicht bezahlen kann. Die Bauruine würde also trotz Vollzugsverfahren weiterhin vor sich hin gammeln, denn weder die Stadt noch die Besitzerin haben die Mittel, einen Abriss zu finanzieren. Da nicht damit zu rechnen ist, dass die Vermieterin durch ein Girokonto ohne Schufa schnell wieder auf die Beine kommt, hat sich nun der Landkreis eingeschaltet. Eigentlich wollte die Bürgermeisterin nur erreichen, dass der Landkreis Geld für die Absicherung der Ruine zur Verfügung stellt. Dort hat man sich aber für die Gesamtlösung entschieden und will nun den Abriss finanzieren.

Kinder verletzten sich in Ruine

Dazu beigetragen hat sicherlich auch, dass sich zwei Kinder in der Bauruine verletzt haben. Die beiden Heranwachsenden sind in der Ruine herumgeklettert und dann gestürzt. Der eine kam mit einer Platzwunde am Kopf davon, der andere brach sich den Arm. Diese Zustände wollte niemand der Beteiligten weiter hinnehmen, weswegen die Entscheidung zum Abriss genau richtig kommt. Wann genau dieser vollzogen wird, steht derzeit allerdings noch nicht fest. Genauso wenig ist bekannt, wie die Besitzerin auf die Nachricht reagiert. Sie ist aber vermutlich erleichtert, dass zumindest diese Last nun von ihr genommen wurde. So hat sie vielleicht doch noch die Chance, nach der Privatinsolvenz mit einem Konto ohne Schufa wieder ein ganz normales Leben führen zu können.

Bauruinen sind überall ein großes Problem

Wenngleich der Fall in Klein Welzin ein gutes Ende genommen hat, bleiben Bauruinen allgemein ein großes Problem. Besonders dann, wenn Besitzer Privatinsolvenz anmelden mussten, wird es meist ein schwieriges Unterfangen, die Ruinen abzusichern oder abzureißen. Bislang gibt es keinen bundesweiten Plan, der versucht, das Problem in den Griff zu bekommen. Das ist schade, denn genau ein solcher wäre nötig, um die Situation wieder in ein normales Lot zu bringen. Die finanziellen Belastungen können viele Hausbesitzer nicht tragen – das wird sich in den nächsten Jahren wohl kaum ändern.

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