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Beamte haben es bei Krediten leichter als Selbstständige

Die Bonität führt dazu, dass viele Verbraucher auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa setzen. Doch welche Berufsgruppe kommt am schwersten an Kredite?

Kredite sind in Deutschland immer wieder ein großes Thema, besonders weil das Volumen auf Grund der niedrigen Zinsen in den letzten Jahren stark gestiegen ist. Andererseits haben Kredite immer auch Schattenseiten. Manch ein Verbraucher muss auf Grund eines Kredites beispielsweise irgendwann auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen. Damit Verbraucher gar nicht erst in eine solche Situation geraten, gibt es in Deutschland eigentlich das sogenannte Scoring über den Schufa-Score. Nur Verbraucher mit einer guten Bonität erhalten hierzulande auch einen Kredit. So zumindest die Theorie, denn je nach Berufsgruppe hat man deutlich bessere oder eben deutlich schlechtere Chancen.

Beamte, Soldaten und Vorständen bekommen fast immer Kredite

In einer Auswertung eines großen Kreditportals hat sich dabei ein klares Ergebnis gezeigt. Drei Gruppen in Deutschland haben mit Abstand die beste Chance, an einen Kredit zu kommen. Die Banken sind sich bei diesen Personenkreisen scheinbar sicher, dass eine Rückzahlung kein Problem ist. Überraschenderweise sind es allerdings nicht einmal die Vorstände, die am häufigsten einen Kredit bekommen. Sie bekommen zwar deutlich häufiger einen Kredit als der Durchschnitt, bei Beamten ist die Annahmequote aber noch höher. Der Grund hierfür ist schnell gefunden: Beamte haben einen besonders sicheren Job, wodurch Banken eine besonders hohe Sicherheit haben. Deswegen schneidet diese Berufsgruppe noch besser ab als Vorstände. Ebenfalls gerne von Banken gesehen sind zudem Soldaten, die durch ihre Besoldung ein sehr sicheres Einkommen haben.

Selbstständige haben es bei der Kreditvergabe besonders schwer

Bleibt ein Blick auf die andere Seite des Spektrums, also auf diejenigen, die es bei der Suche nach einem Kredit besonders schwer haben. Die Rede ist von Selbstständigen und Freiberuflern. Diejenigen, die ihr eigener Arbeitgeber sind, mögen im Berufsleben mehr Freiheit genießen, sind bei Banken allerdings als Kreditkunden äußerst ungern gesehen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Ohne festes Einkommen können Banken schwerer planen und gehen ein größeres Risiko ein. Gerade Solo-Selbstständige und kleinere Unternehmer haben es entsprechend schwer, an einen Kredit zu kommen. Hier erwarten Banken hohe Garantien und einen tiefen Einblick in die Geschäfte, um überhaupt einen Kredit zu vergeben. So selten wie Selbstständige und Freiberufler erhalten sonst nur Studenten und Auszubildende einen Kredit – auch hier bedürfen die Gründe keine gesonderte Erklärung.

Neues Scoring soll für mehr Kreditakzeptanz sorgen

Die Zahl der vergebenen Kredite steigt allerdings bereits seit einigen Monaten, was sich weiter fortsetzen sollte, behaupten zumindest die Banken. Der Grund dafür liegt in einem neuen Scoring, das es möglich macht, einen besseren Einblick in die Finanzen des jeweiligen Kreditnehmers zu bekommen. Durch eine Gesetzesnovelle können Banken mit Einverständnis des Verbrauchers die Kontodaten der letzten zwölf Monate auswerten und daraus Rückschlüsse über das Finanzverhalten ziehen. Dadurch, so behaupten die Banken, können deutlich mehr Kredite vergeben werden. Diejenigen, die ein solides Finanzverhalten an den Tag legen, sollten so in Zukunft auch dann einen Kredit bekommen, wenn sie selbstständig oder freiberuflich tätig sind – das war zuvor in vielen Fällen nicht möglich. 


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