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Bedenkliche Entwicklungen rund um die Kurzarbeit

Große Angst vor der Pleite und immer mehr Kurzarbeit – die Perspektive für viele Unternehmen in Deutschland ist alles andere als gut.

Das Coronavirus kennt großenteils Verlierer, doch es gibt auch die Firmen, die in den schwierigen Zeiten profitieren. Dazu gehören beispielsweise Online-Händler wie Amazon, aber auch etwa auch Steuerberater, die Anträge zur Kurzarbeit oder für Überbrückungshilfen bearbeiten. Der Rest der Wirtschaft allerdings leidet unter der aktuellen Situation stark, Branchen wie der Einzelhandel, die Gastronomie oder die gesamte Tourismusbranche sind ganz besonders betroffen. Immer deutlicher machen das auch die Zahlen in der aktuellen Situation.

Immer mehr Firmen melden Kurzarbeit an

Im Sommer hatte sich noch ein relevanter Rückgang bei der Kurzarbeit gezeigt, weil die meisten Firmen wieder Hoffnung geschöpft hatten. Dann kam der zweite Lockdown, der mit einer nun mehr noch größeren Schließung einherging als der erste Lockdown. Entsprechend ging es für viele Verbraucher wieder zurück in die Kurzarbeit – besonders betroffen waren Beschäftigte im Einzelhandel sowie in der Reise- und Tourismusbranche. Immer deutlicher zeigen das momentan auch die Zahlen, denn immer mehr Firmen in Deutschland melden aktuell wieder Kurzarbeit an. Laut Erhebungen des ifo-Instituts gilt das mittlerweile wieder für jedes dritte Unternehmen im Land.

Kurzarbeit in fast allen Gastronomiebetrieben

Besonders stark betroffen sind von den Entwicklungen Branchen wie die Gastronomie und der Tourismus. Das zeigt sich auch bei den Zahlen zur Kurzarbeit. In der Gastronomie haben laut Zahlen des ifo-Instituts insgesamt 86 Prozent der Betriebe Kurzarbeit für mindestens einen Mitarbeiter angemeldet. Bei Reiseveranstaltern- und -vermittlern sind die Zahlen sogar noch deutlich höher. Neun von zehn Betrieben haben demnach für ihre Mitarbeiter die staatliche Lohnunterstützung angemeldet. In den meisten Fällen dürfte die Maßnahme sogar für einen Großteil der Mitarbeiter gelten, was den Umfang der Krise gut zeigt. Monat für Monat bezahlt die Arbeitsagentur aktuell Milliarden für die Maßnahme.

Angst vor der Pleite in Gastronomie und Tourismus

Doch nicht nur die Zahlen zur Kurzarbeit machen Sorge. Auch mit Blick auf Pleiten könnten viele Betriebe in Deutschland in den nächsten Jahren stark getroffen werden. Jedes dritte Unternehmen aus der Reisewirtschaft sieht eine Pleite in den nächsten Monaten als möglich an, hat eine Erhebung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) ergeben. In der Gastronomie und etwa auch der Taxibranche gilt das immerhin für jedes fünfte Unternehmen. Für Verbraucher sind das keine guten Nachrichten, denn mehr Kurzarbeit und mehr Pleiten bedeuten mittelfristig auch mehr Arbeitslosigkeit. Die Hilfe durch Produkte wie ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung könnte in den nächsten Jahren immer wichtiger werden. 


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