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Bei Betrug und Verbrechern, steht der Weg in die Privatinsolvenz nicht mehr offen

Egal ob Privatinsolvenz oder hohe Überschuldung – ein Konto ohne Schufa ist eigentlich immer für einen da. Schwierig wird es nur in Fällen von kriminellen Handlungen, hier ist sogar eine Privatinsolvenz ausgeschlossen. Das musste ein Mann aus dem Ried erleben, der mehrere Menschen um mehrere hunderttausend Euro brachte. Schon zuvor hatte er enorme Schulden.

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Wer sich mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung aus dem Schuldensumpf ziehen will, der hat meistens nur kleine Fehler gemacht oder hatte einfach nur Pech. Der Fall eines 65-Jährigen aus dem Ried, über den die Badische Zeitung berichtet hat, zeigt aber deutlich, dass es auch andere Fälle gibt, in denen die Überschuldung einzig und allein eigenen Fehlern zugeschrieben werden kann. Der Mann, für den die Privatinsolvenz schon lange nicht mehr als Ausweg zur Verfügung stand, fiel gleich mehrfach kriminell auf. Der Gesamtschaden seines Handelns ist kaum zu bemessen, zu oft hat er Geld vernichtet, das ihm nicht gehörte. Schneeballsystem mit Traumrenditen Selbstüberschätzung ist noch lange kein Verbrechen. Viele Menschen, die sich zu viel zutrauen, landen am Ende in der Privatinsolvenz. Meist können sie sich dank einem Girokonto ohne Schufa irgendwann wieder auf ein normales Leben freuen – zumindest dann, wenn sie nicht kriminell geworden sind. Selbstüberschätzung kann, wie sich an dem Fall des 65-Jährigen zeigt, aber auch schnell andere Züge annehmen. Der Mann aus dem Ried baute in den letzten Jahren ein Schneeballsystem auf. Er erzählte seinen „Investoren“, dass er durch den Handel mit Gold, Edelsteinen und ähnlichem auf dem Weltmarkt Traumrenditen von fünf Prozent erzielen würde – im Monat wohlgemerkt. Dass da etwas nicht stimmt, hätten die Anleger eigentlich selbst wissen müssen. Letzter Versuch zur Befreiung scheiterte [caption id="attachment_534" align="alignleft" width="178"]© Miflippo | Dreamstime.com - Bellagio Resort Water Fountain Show At Night Photo © Miflippo | Dreamstime.com - Bellagio Resort Water Fountain Show At Night Photo[/caption] Kritisch sahen die Richter im Prozess des 65-jährigen Mannes insbesondere einen Fakt an. Der Mann hätte 2013 noch glimpflich aus der Sache entkommen können. Hätte er sich den Investoren gestellt, hätten diese insgesamt wenig Geld verloren – zu diesem Zeitpunkt war noch recht viel Geld da. Zwar liefen die Geschäfte nicht gut, zu viel Geld hatte der Mann zeitgleich aber noch nicht rumgebracht. Zumindest bis zu seinem nächsten kapitalen Fehler. Um einen „Befreiungsschlag“ zu landen, setzt der 65-Jährige alles auf eine Karte: Das Spielcasino. Der Angeklagte behauptete vor Gericht, dass er das „Spielsystem beim Roulette“ durchschaut hätte. Nur der „Kapitalstock“ sei bereits zu gering gewesen. Am Ende gingen so noch einmal 150.000 Euro verloren – weitere 30.000 Euro verlor der Mann durch weitere Spielschulden. 50.000 Euro nutzte er für ein Leben im Luxus. Geschädigte stehen vor dem Nichts Dass für den Mann, der bereits früher wegen Banküberfällen bekannt war, schuldig gesprochen wurde, die Privatinsolvenz keine Lösung ist, steht fest. Anders sieht es aber für einige Geschädigte aus. Da sie nicht in kriminelle Handlungen verstrickt waren, steht ihnen dieser Weg offen. Wer durch ein Schneeballsystem viel Geld oder gar mehr Geld als er besitzt verloren hat, der sollte sich aber zuerst an eine Schuldnerberatung wenden. Ein Konto ohne Schufa kann in Verbindung mit einer Beratung oft dabei helfen, die Verschuldung einzudämmen oder sogar abzubauen. So kann man die Privatinsolvenz abwenden. Ein wahrer Balsam für die Seele – insbesondere, wenn man betrogen wurde und unverschuldet in Not geraten ist.

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