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09.09.2019

Bei welchen Gläubigern machen die Deutschen Schulden?

Wer in Deutschland von Schulden betroffen ist, der hat meist Verbindlichkeiten bei mehreren Gläubigern. Wo sind Schulden am häufigsten?

Immer mehr Verbraucher in Deutschland müssen auf ein Produkt auf ein Konto ohne Schufa oder eine Schuldnerberatung setzen, weil ihnen eine mögliche Überschuldung droht. Die Gründe dafür sind, das haben viele Statistiken in den letzten Jahren eindrucksvoll gezeigt, sind sehr vielschichtig. Doch nicht nur die Hintergründe sind sehr unterschiedlich, auch die Art der Gläubiger unterscheidet sich von Fall zu Fall – dies zeigt eine aktuelle Statistik aus Hannover eindrucksvoll.

Fast die Hälfte hat Schulden bei Mobilfunkunternehmen

Besonders häufig sind Verbindlichkeit bei Mobilfunkunternehmen. Fast die Hälfte der Betroffenen (48 Prozent) hat laut einer Statistik des Statischen Bundesamtes in Niedersachsen Schulden bei einem Unternehmen wie der Telekom oder Vodafone. Erhoben wurden die Daten bei insgesamt 84.000 von einer Überschuldung betroffenen Verbrauchern im Bundesland, sodass die Datensätze aussagekräftig sind und im Prinzip auch auf andere Bundesländer übertragbar sind. Die Hintergründe für die oftmals relevanten Schulden bei Mobilfunkunternehmen liegen allen voran in lang laufenden Verträgen, deren monatlichen Gebühr unterschätzt werden. Gerade in Kombination mit oftmals teuren Handys, die in den monatlichen Preis für den Vertrag hineingerechnet werden, unterschätzen Verbraucher oftmals die langfristigen Kosten und geraten so in Zahlungsrückstand.

Versicherungen spielen bei Schulden auch eine große Rolle

Etwas überraschend ist allerdings ein anderer Wert aus der Statistik. So spielen auch Versicherungen bei den Gläubigern für Schulden eine relevante Rolle. Immerhin 34 Prozent der von einer Überschuldung betroffenen Verbrauchern ist bei der Zahlung für Versicherungen in Rückstand. Dies liegt allerdings auch am wiederkehrenden Charakter von Versicherungen, die zudem oftmals hohe Einmalzahlungen einmal jährlich oder einmal im Quartal erfordern. Wer sowieso bereits finanziell angeschlagen ist und etwa auf ein Konto ohne Schufa setzen muss, kann diese hohe Zahlung auf einen Schlag dann oft nicht mehr leisten. Während Mobilfunkverträge also auch zu den Ursachen für eine Überschuldung gehören, handelt es sich bei dem Zahlungsrückstand bei Versicherungen eher um ein Symptom.

Ratenkredite spielen weiterhin nicht unwichtige Rolle

Keineswegs zu unterschätzen sind auch Ratenkredite, denn diese sind auch weiterhin ein Bereich, bei dem knapp ein Viertel aller Schuldner in Zahlungsrückstand sind. Hier liegt wiederum gleichzeitig auch ein genereller Grund für eine Überschuldung vor. Es kommt immer wieder vor, dass Verbraucher nach einem Schicksalsschlag auch deshalb in Finanznötige geraten, weil die regelmäßigen Rückzahlungen für einen Kredit zu hoch sind. Dies kommt besonders bei Immobilienkrediten häufig vor. Zusammenfassend kann man aber nur festhalten: Wo Verbraucher in Zahlungsrückstand geraten ist gar nicht so wichtig, viel relevanter ist es an den Ursachen für eine Überschuldung anzusetzen – egal ob es um Ratenkredite oder Mobilfunkverträge geht. 


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