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Betrügerin wird selbst Opfer eines Betrügers

Wer sich selbst eine Grube gräbt, fällt… diesen Spruch kennt mittlerweile fast jeder. Auf einen aktuell in den Medien diskutierten Fall passt dieser Spruch ideal. Eine Frau, die mehrfach ihren Arbeitgeber betrogen hat, ist selbst auf einen Betrüger reingefallen. Der Grund für ihre Fehler: Schulden ihres Mannes, eine Privatinsolvenz – ja, gewissermaßen die Ausweglosigkeit. Vor Gericht zeigt sich die Frau geständig, gibt ihre Fehler zu und klagt dem Richter ihr Leid. Ein aktueller Fall macht momentan in den Medien die Runde. Es geht um eine Buchhalterin, die sich einen Nachschlüssel für die Kasse ihres Arbeitgebers hat machen lassen. Danach hat sie sich gleich mehrfach an der Kasse bedient, wodurch insgesamt ein Schaden von über 2.500 Euro entstanden ist. Damit aber noch nicht genug. In die Presse hat es die Frau allen voran deshalb geschafft, weil sie von einem Firmenkonto eine „Anzahlung“ für einen Kredit bei einem windigen Vermittler getätigt hat – und natürlich auf einen Betrüger reingefallen ist. Das zumindest berichtet die Main Post.

Schulden des Mannes als Grund für das Vergehen

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Doch warum hat die Frau so etwas Dummes überhaupt getan? War ihr nicht klar, dass sie mit einer solchen Aktion zwingend auffliegen würde? Doch, aber ihre Situation war nach eigener Aussage absolut ausweglos. Sie schildert ihre Situation so, als hätten nicht einmal mehr eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa noch Linderung versprochen. Besonders echauffiert sich die Frau vor Gericht über ihren Mann. Dieser war mit seiner Selbstständigkeit gescheitert und hatte Schulden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro angehäuft. Anstatt selbst viel zu arbeiten, reicht dem Mann eine Stelle mit 18 Stunden und einem Gehalt von knapp über 500 Euro im Monat. Zudem wären Depressionen im Spiel.

Keine Chance aus der eigenen Situation zu entkommen

Die Frau selbst arbeitet zwar 40 Stunden die Woche, doch auch sie verdient nur 1.000 Euro netto im Monat. So ließen sich die Schulden nicht zurückzahlen, sagt die Frau vor Gericht. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn selbst mit einer Schuldnerberatung und einem Girokonto ohne Schufa kann man es kaum schaffen, mit einem monatlichen Einkommen von nur 1.500 Euro im Monat Schulden in sechsstelliger Höhe zu begleichen. Dadurch, dass ihr Mann zudem nicht bereit sei, Privatinsolvenz anzumelden, sei die Situation absolut ausweglos. Sie selbst dagegen würde sofort Privatinsolvenz anmelden, um aus ihrer schwierigen Situation zu entkommen. Dadurch, dass sie dazu momentan aber keine Chance habe, suchte die Frau sich andere Wege. Als die paar tausend gestohlenen Euro nicht mehr genug waren, versuchte sie es mit einem unseriösen Kredit – und fiel endgültig böse auf die Nase. Immerhin zeigt sie vor Gericht aber Reue.

Verurteilung zu einer Strafe auf Bewährung

Dafür durfte sich die Frau über ein mildes Urteil freuen. Obwohl ebenfalls wegen Diebstahl vorbestrafft, hat die Frau nur eine Bewährungsstrafe von etwas mehr als einem Jahr Gefängnis erhalten. Auch deshalb, weil sie noch einen Job hat. Ob sie diesen aber behalten darf, ist derweil aber noch unklar. Was der Fall aber allemal zeigt: Betrug lohnt sich nicht, auch wenn die Situation ausweglos scheint. Eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa sind immer die bessere Wahl. Ansonsten fällt man am Ende vielleicht sogar selbst noch auf Betrüger herein.

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