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16.12.2016

Bremen ist Spitzenreiter bei den Privatinsolvenzen

Norddeutschland wirkt ein wenig abgehängt. Das zumindest gilt, wenn man einen Blick auf die Zahl der Privatinsolvenzen wirft. Deutschlandweit sinken diese seit Jahren, doch in Norddeutschland eben deutlich langsamer als anderswo. Das wiederum sorgt dafür, dass beispielsweise in Bremen mehr als doppelt so viele Verbraucher Privatinsolvenz anmelden müssen als in Bayern – zumindest in relativen Zahlen. Produkte wie ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung sorgen oft dafür, dass man die Privatinsolvenz noch verhindern kann. Das scheint mittlerweile allgemein deutlich häufiger zu klappen. Das zumindest geht aus den Zahlen aus der aktuellen Ausgabe des Schuldenatlas hervor. Das von der Auskunftei Bürgel ausgegebene Dokument zeigt einen erneuten Rückgang der Privatinsolvenzen in 2016 auf nun mehr nur noch etwa 100.000. Doch der Schuldenatlas zeigt auch eine andere Sache mehr als deutlich: Die Schere zwischen den Bundesländern geht bei der Zahl der Privatinsolvenzen immer weiter auseinander. Das gilt besonders dann, wenn man auf die relativen und nicht die absoluten Zahlen blickt.

165 von 100.000 Bremern melden Privatinsolvenz an

© Andres Rodriguez | Dreamstime Stock Photos

So richtig viele Bremer gibt es in Deutschland nicht. Das liegt natürlich an der Natur der Sache, denn die Stadtstaaten sind nun einmal deutlich kleiner als die Flächenstaaten. Doch genau deshalb werden die Zahlen zur Privatinsolvenz auch immer relativ erhoben. So lässt sich erkennen, in welcher Region in Deutschland relativ gesehen mehr Verbraucher auf eine Schuldnerberatung und Produkte wie ein Girokonto ohne Schufa angewiesen sind. Dabei wird in der Auswertung von Bürgel schnell deutlich: Bremen hängt alle anderen Bundesländer ab – in negativer Hinsicht. So müssen in dem kleinen Stadtstaat durchschnittlich 165 von 100.000 Personen Privatinsolvenz anmelden. Das bedeutet konkret, dass immerhin 0,165 Prozent aller Bremer Privatinsolvenz anmelden muss.

Girokonto ohne Schufa in Norddeutschland wichtiger

Produkte wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung sind in Norddeutschland aber allgemein wichtiger. Bremen ist nur das Extrembeispiel. Auch in den anderen Ländern Norddeutschlands ist die Situation prekär. So müssen in Niedersachsen 132 von 100.000 Verbrauchern Privatinsolvenz anmelden, in Hamburg sind es immerhin 130. Auch in Schleswig-Holstein ist die Zahl mit 122 von 100.000 Menschen nicht gerade gering. In all diesen Bundesländern liegt die Zahl der Verbraucher, die Privatinsolvenz anmelden müssen, bei mehr als 0,1 Prozent der Gesamtbevölkerung. Unrühmlich weit vorne ist von den anderen Bundesländern sonst nur das Saarland, das sich gemeinsam mit Niedersachsen den zweiten Platz im Ranking teilt. Die Unterschiede erklären sich dabei allen voran durch die schlechtere wirtschaftliche Situation im Norden sowie der größeren Dichte an Städten. Allgemein spielen in Großstädten das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung eine wichtigere Rolle.

Bayern und Baden-Württemberg sind die Musterschüler

Gemeinsam mit den ostdeutschen Bundesländern, mit Ausnahme von Berlin, sind Bayern und Baden-Württemberg die Musterschüler beim Thema Privatinsolvenz. So wenige Privatinsolvenz wie in den beiden südlichen Bundesländern werden nirgendwo angemeldet. In Bayern waren es in den ersten neun Monaten 2016 zum Beispiel gerade einmal 67 pro 100.000 Einwohner. Hat man noch einmal die Zahlen aus Bremen vor Augen merkt man: Die Unterschiede sind gravierend. Das liegt sicherlich nicht nur am starken Arbeitsmarkt in Bayern. Auf die norddeutschen Bundesländer kommen noch so einige Hausaufgaben zu.

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