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Coronavirus könnte viele Privatinsolvenzen bedeuten

Das Coronavirus könnte zu explodierenden Privatinsolvenzzahlen führen. Allein in diesem Jahr könnte es 10 Prozent mehr Privatinsolvenzen geben.

„Das Coronavirus wird die Wirtschaft schwer belasten, wobei die Auswirkungen heute noch gar nicht abschätzbar sind“, erklärt Crifbürgel-Geschäftsführer Christian Bock. Überraschen mag das nicht, denn auch heute zeigen sich schon enorme Effekte durch das Virus und die daraus resultierenden wirtschaftliche Abkühlung. Sowohl Selbstständige als auch Gewerbetreibende können aktuell teils überhaupt kein Geld mehr verdienen, Angestellte erhalten in Kurzarbeit weniger Geld oder verlieren ihren Job gleich ganz. Doch das könnte nur der Anfang sein.

Schock auf der Einkommensseite sorgt für mehr Privatinsolvenzen

Auch bei Crifbürgel kann man die Folgen der aktuellen Situation schon jetzt absehen und weist besonders auf den Einkommensschock hin, also dass Verbraucher weniger Geld verdienen. Die Kosten nämlich bleiben auch in einer Krise wie der aktuellen nahezu gleich. „Arbeitslosigkeit - und die damit verbundene Einkommensverschlechterung - ist der Haupttreiber für eine Privatinsolvenz. Wenn die Arbeitslosigkeit ansteigt, verfügen die Personen bei weiterhin hohen Kosten über weniger Geld“, lässt Bock dazu verlauten. Eine solche Entwicklung führt unweigerlich dazu, dass mehr Menschen von einer Überschuldung betroffen sind. Auch das Interesse an Produkten zur Unterstützung in einer solchen Notlage, etwa einem Girokonto ohne Schufa, wird weiter steigen. Schuldnerberatungen können sich ebenfalls auf einen Ansturm vorbereiten.

Auf eine Überschuldung folgt oft die Privatinsolvenz

Schon heute gibt es in Deutschland 6,8 Millionen Menschen, die mit einer Überschuldung zurechtkommen müssen. Sie alle gehören besonders in Zeiten des Coronavirus zur Risikogruppe für eine Privatinsolvenz, können sie doch schon jetzt kaum ihren finanziellen Forderungen nachkommen. Bock formuliert das wie folgt: „Die Menschen in Deutschland werden weniger Geld in der Tasche haben, um ihren Verpflichtungen wie Kreditzahlungen, Mieten oder Finanzierungen nachzukommen. Auf Dauer führt weniger Einkommen erst in die Überschuldung und dann in die Privatinsolvenz.“ Laut Crifbürgel könnte der Anstieg der Privatinsolvenzen allein im Jahr 2020 bei mehr als zehn Prozent liegen, obwohl die Effekte sich immer erst mit Verzögerung zeigen.

Besonders 2021 könnte die Zahl der Privatinsolvenzen explodieren

Besonders achten muss man bei der Zahl der Privatinsolvenzen allerdings auf das Jahr 2021. Die Privatinsolvenzzahlen zeigen sich immer erst mit einer gewissen Verzögerung, sodass die größte Welle erst im nächsten Jahr erwartet wird. Sollten die wirtschaftlichen Einschränkungen noch länger andauern, könnte die Zahl der Insolvenzen im kommenden Jahr explodieren. Nach über zehn Jahren mit sinkenden Privatinsolvenzzahlen wäre das ein schwerer Schlag – nicht nur für die Statistik, sondern besonders für die betroffenen Menschen. 


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