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Das Erbe und die Privatinsolvenz

Wer auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, der hat zumeist das Ziel, ein Schicksal wie die Privatinsolvenz mit allen Mitteln zu verhindern. Doch nicht immer gelingt das. Es gibt vielfach allerdings auch einen zufälligen Segen, der einem aus dem Schlamassel helfen kann. Doch profitiert man etwa von einer Erbschaft während der Privatinsolvenz überhaupt? Erben ist allgemein eine etwas schwierige Sache. Vielfach geht eine Erbschaft damit einher, dass man einen wichtigen Menschen verloren hat. Finanziell jedoch ist eine Erbschaft in den meisten Fällen recht reizvoll. Doch wie ist es, wenn man derzeit in der Privatinsolvenz ist und auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa setzt? Das kommt ganz stark auf den Zeitpunkt an, denn auch in der Privatinsolvenz gibt es unterschiedliche Phasen. So spielt es bei einer Erbschaft insbesondere eine Rolle, ob das Erbe während des Insolvenzverfahrens oder in der Wohlverhaltensphase anfällt.

Schlechtes Timing bei Erbe im Insolvenzverfahren

© John Valenti | Dreamstime Stock Photos

Läuft noch das Insolvenzverfahren, verhandelt man beispielsweise also vor Gericht noch mit den Gläubigern oder arbeitet gerade einen Insolvenzplan aus, hat man Pech gehabt. In diesem Fall muss man das gesamte Erbe an die Gläubiger abtreten. Je nach Höhe des Erbes kann eine Insolvenz so natürlich auch noch komplett abgewendet werden. Dafür muss das Erbe aber ausreichen, um die gesamten oder einen großen Teil der Schulden zurückzuzahlen. Besonders bitter ist diese Situation, wenn das Erbe nicht nur finanziell reizvoll ist, sondern auch mit persönlich wichtigen Gegenständen oder Sachwerten verbunden ist. So muss man damit rechnen, dass man im Falle eines Erbes während des Insolvenzverfahrens auch Sachgegenstände verkaufen muss, sofern diese einen relevanten Wert haben – die persönliche Wichtigkeit der Gegenstände spielt dabei kaum eine Rolle.

Finanzielles Polster bei Erbe während der Wohlverhaltensphase

Sind die wichtigsten Details zur Insolvenz geklärt und das Insolvenzverfahren beendet, folgt für Schuldner die bis zu sechs Jahre lange Wohlverhaltensphase. In der Zeit bis zur Restschuldbefreiung setzen viele Schuldner auf ein Girokonto ohne Schufa, um Geld anzusparen. Wer erbt, der profitiert vom Girokonto ohne Schufa dabei sogar besonders, denn wer sich in der Wohlverhaltensphase befindet, darf die Hälfte des Erbes behalten. Nur die andere Hälfte wird an die Gläubiger weitergegeben. Konkret kann man so oft einen großen Teil der eigenen Schulden tilgen und gleichzeitig noch damit beginnen, ein deutlich komfortableres Leben zu führen. Wenngleich man bei vielen Banken während der Wohlverhaltensphase nicht zum Zuge kommt und nicht einmal ein normales Konto eröffnen kann, gibt es dank Produkten wie dem Girokonto ohne Schufa auch immer eine Möglichkeit, das geerbte Geld sinnvoll und sicher zu parken.

Ein Erbe muss man nicht zwingend annehmen

Wer viel Geld erben würde, davon allerdings nichts hätte, weil das gesamte Geld an die Gläubiger geht, kann das Erbe auch ausschlagen. Wenngleich man damit den Gläubigern aktiv schadet, besteht keine Pflicht, ein Erbe anzunehmen. Das kann besonders in gewissen Familienkonstellationen eine Möglichkeit sein, das Geld „in Sicherheit“ zu bringen. Natürlich kann man aber nicht nur die Hälfte des Erbes ausschlagen und damit selbst an Geld kommen, während die Gläubiger nichts bekommen. Auch Freigrenzen gibt es nicht. Das bedeutet, dass man unabhängig von der Höhe immer 50 oder 100 Prozent des Erbes abgeben muss. Die Privatinsolvenz ist eben kein einfaches Schicksal.

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