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Das Geschäft mit der Angst

Wenn ein Inkassoschreiben ins Haus flattert, dann gibt es zumeist erstmal eines: Panik. Was wurde nicht bezahlt? Warum ist die Forderung schon so hoch? Und wie komme ich aus dieser Sache heraus? Das sind übliche Fragen, die man sich dann stellt. Zuallererst ist aber ein anderer Schritt wichtig: Die Prüfung, ob es sich bei dem Schreiben möglicherweise um eine Fälschung handelt. Das Geschäft mit der Angst ist eine, das sich viele Verbrecher in den letzten Jahren herausgesucht haben, um Kasse zu machen. Auch in Deutschland bezahlen jedes Jahr viele tausende Menschen Rechnungen, die sie eigentlich nie hätten bezahlen müssen. Wie die Thüringer Allgemeine berichtet, sind momentan besonders in Thüringen, aber zweifelsohne auch in anderen Teilen Deutschlands wieder dubiose und gefälschte Forderungsschreiben im Umlauf. Besonders dann, wenn Schreiben von den Firmen „Expo Forderungsmanagement“ aus Luzern, „Welt Forderungsmanagement“ aus Berlin und der „Kanzlei Justorat“ aus London kämen, sei Vorsicht geboten, so heißt es aus Kreisen der Verbraucherzentrale Thüringen, die in den letzten Wochen mit vielen Fällen gefälschter Forderungen zu tun hatte. Falsche Forderungen für nie getätigte Käufe

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Wer auf ein Girokonto ohne Schufa setzt, um sich aus dem Schufa-System zu befreien, wird bei solchen Schreiben oft mit Schrecken feststellen, dass eine Drohung ins Haus geflattert ist, die auch die Schufa nennt. Viele der Schreiben der genannten Firmen enthalten Drohungen, die etwa mit einer negativen Belastung der Schufa Score oder einem Rechtsverfahren drohen. Kommt einem die Forderung allerdings nicht bekannt vor, so sollte man diese gründlich prüfen. Kann man die Forderung trotz eindringlicher Prüfung nicht validieren, so sollte man das Schreiben ignorieren oder in Ausnahmefällen möglicherweise Rat bei der nächsten Verbraucherzentrale suchen. Grundsätzlich aber gilt: Eine Vielzahl der Schreiben, die derzeit im Umlauf sind, sind eine Fälschung. Kontodaten aus Osteuropa Findige Inhaber eines Kontos ohne Schufa, die sich mit Betrug bei Finanzprodukten meist bestens auskennen, erkennen den Betrug schon an einem einfachen Zeichen: Die Schreiben der Inkassounternehmen stammen zwar aus Deutschland, Großbritannien oder der Schweiz, die angegebenen Konten allerdings sind bei Banken in Osteuropa registriert. Das erkennt man daran, dass die IBAN einen sogenannten Ländercode enthält. Stimmen Inkassounternehmen und Kontoland nicht zusammen, sollte man schon grundsätzlich von einer Zahlung Abstand nehmen – völlig unabhängig davon, ob man auf ein Girokonto ohne Schufa oder ein anderes Kontoprodukt setzt. Die TAN-Liste, der TAN-Generator und die SMS-TAN sollten keineswegs aktiviert werden, um einer falschen Forderung nachzukommen, denn das Geld sieht man meist nie wieder. Drohungen mit Schufa-Eintrag sind unzulässig Die Drohung mit einem Schufa-Eintrag ist aber schon grundsätzlich keine, vor der man sich große Angst machen müsste. Ein solcher Eintrag und damit eine Verschlechterung der Score droht nur und ausschließlich dann, wenn klar und deutlich ist, dass eine Forderung unbestritten und rechtlich valide ist. Bei dubiosen Forderungen, die man selbst kaum zuordnen kann, ist eine Schufa-Drohung dagegen rechtlich nicht zulässig. Das mussten zuletzt auch Unternehmen zu spüren bekommen, die mit der Schufa gedroht hatten, als die Begleichung von Forderungen, die nicht eindeutig waren, gefordert wurde. Bei den gefälschten Schreiben gilt daher: Ruhe bewahren, die Schreiben prüfen und am Ende den Papierkorb aufsuchen, denn Angst muss man vor diesen Unternehmen zweifellos keine haben.

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