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05.05.2015

Das Scheitern des Traums vom alternativen Leben

Wer sich über das Thema Privatinsolvenz informiert, der stößt immer wieder auf seltsame Fälle. Ein solcher ist der des „Tollense-Lebensparks“, eines „Aussteigerprojekts“ in Brandenburg. Zwei Brüder aus Brandenburg wollten sich aus dem kapitalistischen System verabschieden und anderen gleich noch die Chance geben, sich anzuschließen. Am Ende wurde aus dem Projekt nichts. Einer der Brüder hat Privatinsolvenz angemeldet, der andere wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Wenn Ideen immer auch Erfolg hätten, wäre es auf dieser Welt deutlich einfacher. Das mussten auch zwei Brüder aus Brandenburg lernen, die sich in Neubrandenburg einem zukunftsträchtigen Projekt zugewandt haben. Aus dem früheren NS-Vorzeigedorf Alt Rehse wurde im Dritten Reich Ärzten die nationalsozialistische Ideologie „eingespritzt“. Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 stand das Gelände dann lange leer, ehe es ein Geschäftsmann kaufte, der es später an die Betreiber des „Tollense-Lebensparks“ vermietete. Doch aus der alternativen Lebensform wurde alles, nur kein Erfolg, wie die Schweriner Volkszeitung berichtet. Ein Girokonto ohne Schufa hätte den wenig erfolgreichen Geschäftsleuten eventuell geholfen. Eigene Währung, neue Gesellschaft

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Vor Gericht behaupteten die beiden Gründer des „Tollense-Lebensparks“, dass sie dem kapitalistischen System bereits vor vielen Jahren abgeschworen hätten. Diese Idee wollten sie auch mit ihrem Lebenspark umsetzen. Das allerdings ging grundlegend in die Hose, denn ohne finanziellen Sachverstand, den die beiden Anti-Kapitalisten möglicherweise bei einer Finanzberatung, die ihnen auch zu einem Konto ohne Schufa hätte raten können, gefunden hätten, war das Projekt von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Ganz nach den Idealen von Silvio Gesell gründeten die beiden Brüder (der jüngere war dabei federführend) den Lebenspark und führten eine eigene Währung ein, die vom normalen Finanzsystem komplett entkoppelt war. Die autarke Lebensform „Artabana“ sollte sich in Brandenburg schlussendlich aber nicht durchsetzen. Abkopplung von der Gesellschaft scheitert Wie wenig weit die Entkopplung von der Gesellschaft geklappt hat, zeigt der Gerichtsprozess, in dem die beiden Brüder nun verurteilt wurden. Statt durch Öko-Seminare, Tierhaltung, Gastronomie und Vermietung Geld zu generieren, musste das Projekt, das sich vom Finanzsystem lösen wollte, im Jahr 2011 einen Kredit aufnehmen. Insgesamt 48.000 Euro besorgte sich der jüngere Bruder. Dafür fälschte er die Unterschriften von fünf Freunden, die angeblich als Bürge einspringen sollten – nur wussten sie davon nichts. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätten sich die Gründer der alternativen Lebensart Hilfe suchen müssen. Eine Schuldnerberatung in Verbindung mit einem Konto ohne Schufa hätte ihnen helfen können, das Projekt möglicherweise weiter zu betreiben. Stattdessen entschied sich der jüngere Brüder lieber für eine Straftat. 6 Monate auf Bewährung und eine Geldstrafe Vor Gericht sind die beiden Brüder schuldig gesprochen worden. Der jüngere Bruder, der für die Straftat verantwortlich war, erhielt eine Haftstrafte von sechs Monaten auf Bewährung. Der ältere dagegen nur eine Geldstrafe. Letzterer ist dafür in die Privatinsolvenz abgerutscht und setzt scheinbar auch heute noch nicht auf eine Schuldnerberatung und ein hilfreiches Produkt wie ein Konto ohne Schufa. Der jüngere Bruder, der auch für den Finanzbetrug verantwortlich war, plant mittlerweile nach eigenen Informationen ein neues Projekt mit internationalen Partnern. Ohne fremdes Geld wird das alternative Leben aber wohl auch dieses Mal nicht funktionieren. Es bleibt die Hoffnung, dass der „Unternehmer“ dieses Mal nachhaltiger handelt und sich im Falle einer erneuten Verschuldung möglichst früh Hilfe bei einer Schuldnerberatung sucht und auf ein Konto ohne Schufa setzt.

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