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30.09.2018

Das schwierige Thema Unterhalt bei Schulden

Bei finanziellen Problemen gibt es rund um das Thema Unterhalt immer wieder große Diskussionen. Dabei gilt: Der Unterhalt hat immer Vorrang.

Das Kindswohl ist vor deutschen Gerichten fast immer das höchste Gut. Deshalb ist es auch beispielsweise bei einer Privatinsolvenz so, dass Unterhaltszahlungen immer vorranging sind. Das heißt konkret, dass zuerst der Unterhalt bezahlt wird und Verbraucher erst danach andere Zahlungen an Gläubiger tätigen müssen. Vor dem Unterhalt kommen nur die Gerichtskosten, die zu aller erst beglichen werden müssen. Dennoch gilt für alle Verbraucher mit finanziellen Problemen, auch wenn sie auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, dass der Unterhalt immer zuerst gezahlt werden muss – egal ob Privatinsolvenz oder nicht.

Unterhaltsrückstände können große Folgen haben

Wer den Unterhalt nicht vollständig oder gar nicht überweist, muss sich dabei auf große Probleme einstellen. Konkret ist es so, dass Unterhaltsrückstände nicht nur zu Geldstrafen und Zinsen führen, sondern auch den Weg ins Gefängnis ebnen können. Wer einen Unterhalt nicht bezahlt und auch auf Nachforderungen nicht reagiert, muss mit einer Freiheitsstrafe rechnen – so hoch steht es um das Kindswohl in Deutschland. Die Regelungen sind zudem nicht umstritten, denn Unterhalt muss sowieso nur dann bezahlt werden, wenn das Gehalt hierfür ausreicht – zumindest nach Meinung des Gerichts. Der Unterhalt wird immer in Abwägung von Gehalt und Lebenshaltungskosten, dabei wird besonders das Existenzminimum beziehungsweise ein jeweiliger Freibetrag herangezogen, bestimmt. Wer selbst nicht genug zum Leben hat, der muss auch keinen Unterhalt bezahlen.

Unterhaltsberechnung ist umstritten

Doch wie bei allen Themen wird natürlich auch rund um den Unterhalt immer wieder darüber gestritten, ob alles gerecht zugeht. Gerade Verbraucher in der Privatinsolvenz finden häufig, dass sie zu viel Unterhalt bezahlen müssen. Problematisch ist auch, dass die Menschen zu Anhörungen oft gar nicht oder ohne Anwalt erscheinen. In vielen Fällen wird der Unterhalt deshalb auch tatsächlich falsch berechnet, weil bestimmte monatlich anfallende Kosten nicht geltend gemacht werden. Beispielsweise werden häufig die Fahrtkosten vergessen, die wiederum aber zu einer Minderung des Einkommens und damit auch der Unterhaltspflicht führen. Zwar sind die meisten Betroffenen der Meinung, dass sie dem jeweiligen Kind möglichst viel zahlen würden, doch viele sind sich sicher, dass sie dies schlichtweg nicht können. Gerade deshalb sind die Fälle so schwierig, auch weil Verbraucher mit einer Schuldnerberatung und einem Girokonto ohne Schufa nach einem Ausweg aus den Schulden suchen – mit hohen Unterhaltsverpflichtungen ist das noch schwerer.

Teure Prozesskosten machen die Sache noch schwerer

Problematisch ist auch, dass die Betroffenen rund um den Unterhalt so einige Prozesse führen (müssen). Das wiederum führt zu neuen Kosten, denn Gerichte und Anwälte arbeiten nicht umsonst. Der jeweilige Prozessverlierer oder beide Parteien müssen diese Kosten dann tragen. Für den Unterhalt und den Schuldenabbau bleibt somit weniger Geld übrig. Das ist ein echtes Problem, denn gerade hier wäre das Geld schlichtweg sehr gut angelegt. Die teuren Prozesskosten machen es am Ende aber eben sehr schwierig, schnell wieder auf einen grünen Zweig zu kommen. So bleiben Unterhaltsprozesse ein trauriges Schicksal, in dem um 50 Euro mehr oder weniger diskutiert wird – und am Ende doch alle verlieren.


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