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Der Boom der Erwerbstätigen ist vorbei

Der Boom in Deutschland scheint vorüber – zumindest mit Blick auf die Erwerbstätigen. Diese Entwicklung dürfte auch nach der Krise nicht drehen.

Deutschland erfreut sich in den letzten Jahren einer enorm positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und gilt nicht zuletzt deshalb als eines der erfolgreichsten Länder in Europa. Doch der Boom scheint endlich, was sich besonders bei der Zahl der Erwerbstätigen zeigt. Erstmals seit dem Jahr 2007 ist die Zahl derer nämlich gesunken – und zwar deutlich. Das Statische Bundesamt erklärt entsprechend: „Damit endete in der Corona-Krise der über 14 Jahre, auch während der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit“.

Weniger Erwerbstätige als im Jahr 2018

Der Rückgang der Erwerbstätigkeit im letzten Jahr lag bei insgesamt 477.000 Menschen. Konkret waren im Jahr 2020 im Schnitt 44,8 Millionen Verbraucher erwerbstätig – eingerechnet sind hier auch Teilzeit- oder Minijobs. Im Jahr zuvor waren es dagegen noch über 45 Millionen und auch im Jahr 2018 lag die Zahl der Verbraucher mit Arbeitsplatz höher. Dennoch ist die Gesamtentwicklung weniger schlimm als in anderen Ländern, in denen durch die Krise viel mehr Arbeitsplätze verlorengegangen sind. Im Vergleich zum Jahr 2007 sind zudem immer noch 10 Prozent mehr Verbraucher in Lohn und Brot, was die Zahlen nach dem Boom der letzten Jahre zumindest in ein Verhältnis setzt.

Gefahr durch eine hohe Zahl an Kurzarbeitern

Doch die Zahl der Erwerbstätigen allein zeigt die Krisenfolgen nicht gänzlich. Zu erwähnen sind auch die insgesamt zwei Millionen Verbraucher, die aktuell aktiv in Kurzarbeit sind. Sie erhalten ihr Gehalt zu großen Teilen vom Staat und nicht von ihrem Arbeitgeber. Dass all diese Arbeitsplätze nach der Krise bestehen bleiben, gilt als sehr fraglich. Das gilt insbesondere, weil von der Krise stark getroffene Bereiche wie der Dienstleistungssektor besonders viele Kurzarbeiter stellen. Es ist entsprechend nicht gänzlich unwahrscheinlich, dass die Zahl der Erwerbstätigen auch im Jahr 2021 noch einmal sinken könnte. Das hätte unter Umständen auch zur Folge, dass sich noch mehr Verbraucher Hilfe durch ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa suchen.

Zahl der Erwerbstätigen dürfte niedrig bleiben

Fakt ist auch, dass die Zahl der Erwerbstätigen in den nächsten Jahren wohl nicht wieder wachsen wird. Hintergrund sind hier aber weniger die wirtschaftlichen Entwicklungen, sondern vielmehr die demografischen. In Deutschland sind immer weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter, der Zuwanderung zum Trotz. Damit sinkt die Zahl der Erwerbstätigen ganz automatisch, wenngleich die Folgen für den Arbeitsmarkt sogar positiv sein könnten. Das Angebot an Arbeitsplätzen wird wohl weniger stark sinken als die Zahl der Erwerbstätigen – somit dürfte die Arbeitslosenquote auch weiter sinken. 


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