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05.03.2019

Der Dispositionskredit kann Fluch und Segen sein

Der Dispositionskredit ist Fluch und Segen zugleich. Das gilt auch für die Folgen für die Schufa, denn der Dispo kann dabei sowohl gut als auch schlecht sein.

Im ersten Moment klingt es kurios, dass der Dispositionskredit sowohl schlecht als auch gut sein kann, wenn es um die Schufa geht. Doch genau das ist der Fall, denn der meist als „Dispo“ abgekürzte Kredit kann unter Umständen eine gute Sache sein, wenn es darum geht die Bonität zu verbessern. Gleichzeitig gibt es rund um den Dispositionskredit nicht nur Positives zu berichten, denn wer den schnellen und einfachen Kredit häufig nutzt, der muss sich auf eine Verschlechterung der Schufa-Score einstellen. Klingt verwirrend? Nachvollziehbar, denn so ganz durchschauen kann dieses komplexe Hin und Her auf den ersten Blick wohl niemand. Wir zeigen deshalb, was man rund um den Dispositionskredit wissen muss.

Hoher Dispositionskredit ist gut für die Schufa

Kommen wir zuerst zu den positiven Effekten. Der Dispositionskredit kann von der Schufa als eine Art Vertrauensbeweis gesehen werden. Die Erklärung dafür ist natürlich nicht möglich, wenn man auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa ohne einen Dispositionskredit blickt. Doch wenn man sich ein normales Girokonto mit einer entsprechenden Option anschaut, wird die Logik dahinter sichtbar. Erhöht die Bank den Dispositionskredit oder vergibt von vornerein einen hohen Dispositionskredit, nimmt die Schufa dadurch einen Vertrauensbeweis wahr. Je höher der Dispo ausfällt und je häufiger er von der eigenen Bank erhöht wird, desto besser wird die Bonität bei der Schufa. Obwohl das Risiko also größer ist, sieht die Schufa ein größeres Vertrauen der Bank gegenüber dem Verbraucher – und spiegelt dies entsprechend auch in der Bonitätsauskunft wieder.

Dispositionskredit nutzen ist nicht positiv

Leider nicht ganz so positiv sieht die Schufa es, wenn man den Dispositionskredit auch nutzt. Das klingt im ersten Moment wieder einmal kurios, denn der hohe Dispositionskredit ist ja eigentlich eben gerade ein positiver Faktor – aber eben nur dann, wenn er auch ungenutzt bleibt. Man muss sich keine Sorgen machen, wenn man den Dispositionskredit kurz für wenige Tage in Anspruch nimmt und nur wenige hundert Euro überzieht, doch wenn man langfristig im Minus ist, wird dies auch der Schufa mitgeteilt – die Folgen für die Bonität können dabei sehr groß sein. Dass kann sogar dazu führen, dass die Schufa Score so weit absackt, dass man im Alltag große Probleme bekommt, etwa beim Abschluss eines Telefonvertrags oder bei der Wohnungssuche.

Verschuldungsgefahr nicht aus dem Blick behalten

Es gibt zudem noch einen weiteren Aspekt, der den Dispositionskredit rund um die Schufa und auch generell die Finanzen einer jeden Person zu einer Gefahr werden lassen. Die Verschuldungsgefahr durch den Dispositionskredit ist nämlich nicht gerade zu unterschätzen. Jedes Jahr müssen mehrere tausend Verbraucher in Deutschland wegen dem Dispositionskredit eine Schuldnerberatung aufsuchen. Nicht umsonst verzichten viele Verbraucher lieber auf einen Dispositionskredit und setzen stattdessen auf ein Konto ohne Schufa. Wer durch den Dispositionskredit nämlich in die Überschuldung gerät, der wird von der Schufa natürlich besonders stark abgestraft. Die geringen Verbesserungen durch einen hohen Dispositionskredit ist dieses Risiko sicherlich nicht wert. 


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