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01.06.2015

Der Jobverlust ist ein üblicher Weg in die Privatinsolvenz

Es gibt im Zusammenhang mit der Privatinsolvenz viele schlimme Fälle. Meistens sind es dabei Schicksalsschläge, die Menschen dazu bringen, den Überblick über ihre Finanzen zu verlieren. So auch bei Herrn B., über den der Donaukurier berichtet hat. Für B. war am Ende die Privatinsolvenz der richtige Ausweg. Wer sich mit Schulden allerdings früh genug an eine Schuldnerberatung wendet und auf ein Konto ohne Schufa setzt, der kann auch andere Lösungen finden.

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Die Diakonie Naumburg hat als Schuldnerberatung oft mit schlimmen Fällen zu tun. Im Donaukurier berichtet sie beispielhaft über den Fall von Herrn B., der durch einen Schicksalsschlag ins Wanken geraten ist und sich nicht mehr selbst wieder fangen konnte. Als sein Dispositionskredit ausgeschöpft war, setzte B. auf einen Kredit – zu diesem Zeitpunkt befand sich Herr B. noch in einem Beschäftigungsverhältnis. Eigentlich war die Entscheidung von B. die richtige, denn durch den Kredit sanken die Zinsen für die Überschuldung und ein Bezahlen der anfallenden Rechnungen wurde wieder möglich. Ein Girokonto ohne Schufa hätte zwar schon hier geholfen, grundsätzlich war B. aber auf dem richtigen Weg.

Jobverlust führt in die Überschuldung

Dann kam aber auch bei Herrn B. der Schicksalsschlag, der so viele Menschen aus der Spur wirft. In der beispielhaften Geschichte der Diakonie Naumburg verlor B. nur wenige Monate nach der Kreditaufnahme seinen Arbeitsplatz. Statt einem stattlichen Gehalt gab es auf einmal nur noch Arbeitslosengeld. Die Kreditraten konnten so selbstverständlich nicht mehr vollständig beglichen werden, auch die Handyrechnungen und die Rundfunkgebühr bezahlte B. nicht mehr. Selbst bei der Miete geriert er in Rückstand und musste mit einer Kündigungsandrohung seines Vermieters leben. B. war am Ende und setzte zu diesem Zeitpunkt nicht einmal auf ein Produkt mit Schuldenbremse wie ein Girokonto ohne Schufa. Gab es einen Ausweg für B.?

Schuldnerberatung kann immer helfen

[caption id="attachment_664" align="alignleft" width="300"]© Michal Wozniak | Dreamstime Stock Photos © Michal Wozniak | Dreamstime Stock Photos[/caption] Ja, denn als B. das Geflecht aus Mahnungen, Inkassoschreiben und angehäuften Rechnungen über den Kopf wuchs, wandte sich der Mann an die Schuldnerberatung der Diakonie Naumburg. Im konkreten Fall war die Privatinsolvenz der einzige Ausweg, um je wieder ein normales Leben zu führen. Anders als im beispielhaften Fall ist es oft aber auch möglich, eine Privatinsolvenz zu umgehen. Wer sich früh genug an eine Schuldnerberatung wendet und auf ein Girokonto ohne Schufa setzt, der kann die Privatinsolvenz oft noch umgehen. Das kann beispielsweise durch eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern geschehen. Wer mit einem klaren Plan auftritt, wie er seine Schulden zurückzahlt, hat meist gute Chancen, sich mit seinen Gläubigern zu einigen.

Neues Privatinsolvenzrecht hilft nur wenigen

Passend zum Beispielfall kritisiert die Schuldnerberatung der Diakonie Naumburg, dass die Novellierung des Privatinsolvenzverfahrens kaum jemandem hilft. Seit 2014 ist es möglich, dass Schuldner die Privatinsolvenz bereits nach drei beziehungsweise fünf statt nach bislang sechs Jahren hinter sich lassen. Davon würden aber hauptsächlich die Insolvenzverwalter profitieren, wissen die Schuldnerberater. Von ihren Klienten könnte kaum jemand einen frühzeitigen Ausstieg aus der Wohlverhaltensphase realisieren, heißt es von der Diakonie Naumburg. Mit einem Girokonto ohne Schufa, auf dem man auch während einer Privatinsolvenz Geld ansparen kann, sind die Chancen meist ein bisschen höher als ohne ein vergleichbares Produkt – immer reicht aber auch das nicht dafür, die Privatinsolvenz bereits frühzeitig zu beenden, denn die Hürden sind sehr hoch.

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