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Der komplizierte Weg in die Privatinsolvenz

Der Weg raus aus der Verschuldung ist immer wieder steinig und hart. Wer es nicht schafft, sich mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung vor der Privatinsolvenz zu schützen, dem steht eine weitere Tortur bevor, denn „einfach“ ist eine Privatinsolvenz nie. Immerhin stehen aber am Ende die Schuldenfreiheit und der Start in ein neues Leben. Mehr als 80.000 Deutsche müssen jedes Jahr Privatinsolvenz anmelden. Wie viele Menschen es mit einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung schaffen, die Privatinsolvenz zu verhindern, ist nicht bekannt – mehrere Tausend Menschen sind es aber zweifelsohne. Doch was ist mit denjenigen, die sich entweder zu spät Hilfe gesucht haben oder es trotz einem Konto ohne Schufa nicht geschafft haben, die Verschuldung in den Griff bekommen? Für all diejenigen ist die Privatinsolvenz der einzig logische Schritt. Doch schnell und einfach kann niemand Privatinsolvenz anmelden. Zuvor gilt es, sich noch mit einem Vorverfahren auseinanderzusetzen.

Außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Wem es nicht gelingt, mit einer Schuldnerberatung und einem Konto ohne Schufa einen Ausweg aus der Überschuldung zu finden, der muss sich zuerst mit einer sogenannten außergerichtlichen Einigung beschäftigen. Diese gelingt nur in den allerwenigsten Fällen, kann aber sogar ein Ausweg sein, um doch nicht den Offenbarungseid leisten zu müssen. Gemeinsam mit einer Schuldnerberatung kann man versuchen, einen Weg zu finden, die Schulden mit einem langfristigen Plan abzubauen. Nur wenn die Gläubiger zustimmen – was nur sehr selten passiert – wird der Plan auch umgesetzt. Gibt es keine Zustimmung, kann ein Richter im Insolvenzverfahren noch einmal intervenieren und versuchen, das „Ja“ der Gläubiger zu forcieren. Gelingt das nicht, muss sich ein Schuldner dem Insolvenzgericht stellen.

Insolvenzverfahren und Insolvenzplanverfahren

Bei der Antragsstellung beim Insolvenzgericht ist zu beachten, dass eine offizielle Bescheinigung einer geeigneten Stelle vorgelegt werden muss, die belegt, dass ein außergerichtlicher Einigungsversuch gescheitert ist. Liegt diese vor, versuchen die Richter, wie bereits oben angesprochen, noch einmal eine Einigung mit den Gläubigern zu treffen (Schuldenbereinigungsverfahren). Sofern das nicht gelingt, beginnt das richtige Insolvenzverfahren. Hier werden alle Vermögenswerte den Schulden gegenübergestellt, um einen ersten Eindruck des Ausmaßes der Verschuldung zu gewinnen. In diesem Verfahren wird zudem darüber beraten, wie man die vorhandenen Vermögensgegenstände möglicherweise zu Geld machen könnte, um die Gläubiger auszubezahlen. Nach diesem Schritt kann mit dem Insolvenzplanverfahren noch einmal versucht werden, eine Einigung mit den Gläubigern zu erzielen und somit eine gewöhnliche Privatinsolvenz mit Wohlverhaltensphase zu umgehen. Auch das gelingt allerdings äußert selten.

Die Wohlverhaltensphase

Deshalb heißt es für die meisten Menschen, die Privatinsolvenz anmelden, den schweren Schritt in die Wohlverhaltensphase zu gehen. In dieser muss das gesamte pfändbare Einkommen an den Insolvenzverwalter abgetreten werden. Dieser bezahlt das Geld dann an die Gläubiger aus. Wem es dennoch geling, sich nebenbei etwas auf einem Girokonto ohne Schufa anzusparen, der kann das Privatinsolvenzverfahren womöglich bereits etwas früher hinter sich bringen. Nach der neuen gesetzlichen Regelung kann die Privatinsolvenz unter gewissen Voraussetzungen bereits nach drei oder fünf Jahren beendet werden. Dass die Privatinsolvenz dennoch mit allen Mitteln vermieden werden sollte, ist für die meisten Menschen klar. Die Beschränkungen innerhalb der Wohlverhaltensphase sind einfach zu hoch – selbst mit der Hilfe eines Kontos ohne Schufa lässt sich nur schwerlich ein normales Leben führen.

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