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Der Schufa Kontocheck geht neue Wege

Die komplette Durchleuchtung der Finanzen eines Verbrauchers durch die Schufa ist erst einmal vom Tisch – im Hintergrund wird dennoch weiterentwickelt.

Die Schufa musste sich in den letzten Monaten mit einem nicht gerade unproblematischen PR-Desaster herumschlagen. Ende letzten Jahres wurden erste Berichte größerer Medien bekannt, welche die Machenschaften der Schufa stark kritisiert haben. Konkret ging es um ein Projekt, das die Schufa gemeinsam mit ihrer Tochter Finapi umgesetzt hat: die Verbindung von Bonitätsdaten aus dem Fundus der Schufa mit einem Kontocheck über die Technik von Finapi. Verbraucher- und Datenschützer sind in der Folge Sturm gelaufen und haben einen Umschwung bewirkt.

Schufa zieht sich aus dem Projekt zurück

Die Schufa will zukünftig selbst scheinbar nichts mehr mit dem Projekt zu tun haben. Eine Kombination zwischen den Daten der Auskunftei, die etwa bei Inhabern von einem Girokonto ohne Schufa immer wieder in der Kritik stehen, und der Kontocheck-Technologie von Finapi wird es nicht mehr geben. Die Schufa wird das Projekt selbst zudem generell nicht mehr betreuen, sondern es komplett in die Hände von Finapi übergeben. Das klingt zwar im ersten Moment so, als würde die Schufa sich aus dem Projekt zurückziehen, allerdings ist Finapi ein Tochterunternehmen – mittelbar behält die Schufa also den Zugriff auf den Bonitätscheck über das Girokonto.

Trennung der Daten als wichtiges Argument

Dennoch ist die Trennung der Daten zwischen Schufa und Finapi ein wichtiger Schritt, um mehr Vertrauen in das Projekt zu bekommen. Einen Check des Girokontos für die Bonität eines Verbrauchers ist nicht ungewöhnlich und wird so auch schon von anderen Anbietern und seit Jahren auch von Banken selbst praktiziert. Die Hausbank schaut beim Girokonto etwa auch genau hin, wenn es um die Erteilung eines Kredits geht. Analysiert werden dabei unter anderem die Ausgaben, aber auch die Einnahmesituation. Problematisch fanden Verbraucherschützer allerdings die Kombination aus Schufa-Daten und Kontodaten, denn dadurch wäre ein nahezu komplett „nackter“ Verbraucher entstanden. Die Rede war zwischenzeitlich schon von einem „Superscore“.

Finapi will kundenfreundlicher werden

Doch auch das Projekt als solches soll aus Kundenperspektive positiver wahrgenommen werden. Der Weg dazu soll darüber führen, dass Finapi nun die Möglichkeit einführt, die Daten nur bei einem positiven Ergebnis an den Anbieter zu übermitteln – ansonsten können sie vom Verbraucher wieder gelöscht werden. Bislang war es zwingend erforderlich eine vom Ergebnis unabhängige Zustimmung der Übermittlung zu geben. In Zukunft können Verbraucher dagegen darauf bauen, dass sie den Dienst nutzen können, ohne bei negativen Daten noch schlechter dazustehen als schon zuvor. Tatsächlich könnte die Technik von Finapi somit mittelfristig positive Folgen für den einen oder anderen Verbraucher haben – allzu früh sollte man sich aber noch nicht freuen.


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