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Deutsche Gerichte klären viele Fragen rund um die Privatinsolvenz

Das Thema Privatinsolvenz ist sehr kompliziert – nicht umsonst setzen sehr viele Menschen auf ein Girokonto ohne Schufa, um dieses Schicksal noch zu verhindern. Doch die Privatinsolvenz beschäftigt immer wieder auch die Gerichte. Geklärt werden verschiedene Fragen rund um die Pfändung. Teilweise dürfen sich betroffene Verbraucher dadurch über mehr Geld freuen.

Mit einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung lässt sich eine Privatinsolvenz vielfach noch verhindern. Das heißt allerdings nicht, dass das immer gelingt. Dadurch, dass die Privatinsolvenz in Deutschland weiterhin ein durchaus realistisches Schicksal ist, gibt es auch entsprechend viele Streitfälle. Zuletzt vor den höchsten Gerichten verhandelt wurde beispielsweise, ob die Riester Rente seitens des Insolvenzverwalters zur Tilgung der Schulden herangezogen werden darf oder nicht. Eine endgültige Klärung des Falles steht aktuell allerdings noch aus. In den letzten Jahren haben die höchsten Richter aber immer wieder im Sinne der Verbraucher entschieden. Die wichtigste Entscheidung bezieht sich auf Schichtzulagen.

Schichtzulagen sind in Deutschland tilgungsfrei

So wurde entschieden, dass viele Zulagen, die Arbeitnehmer in Deutschland erhalten können, nicht gepfändet werden können. Das führt dazu, dass viele Verbraucher sich über mehr Geld in der eigenen Tasche freuen können und die Privatinsolvenz somit ein kleines Stück angenehmer gestalten können. Betroffen sind von der Regelung relativ viele Verbraucher, andere Urteile betreffen dagegen eine deutlich kleinere Teilgruppe. Bei den Schichtzulagen gibt es allerdings auch Ausnahmen. Eine Pfändung ist beispielsweise nicht für die Nachtschicht oder die Arbeit an einem Feiertag möglich, für sogenannte Vorfestarbeit – also beispielsweise am 24. Dezember aber sehr wohl. Darüber hinaus dürfen die Schichtzuschläge gewisse Grenzwerte nicht überschreiten und zudem nicht die Regel sein. So verbraucherfreundlich viele Urteile auch sind, sie sind gleichzeitig auch hochkomplex.

Pfändungen sind immer nur in einem gewissen Rahmen möglich

Generell gilt in Deutschland, dass die Pfändung im Rahmen einer Privatinsolvenz stark eingeschränkt ist. Schon die Freigrenze liegt bei mindestens 1.100 Euro – für einen Single wohlgemerkt. Dazu kommen Zuschläge für Kinder sowie Ehepartner. Wer über gewisse Schwellen verdient, darf zudem in absoluten Zahlen mehr von seinem Gehalt behalten, muss aber einen prozentual höheren Teil abgeben. Dazu kommen dann mögliche Schichtzulagen, die das Einkommen noch ein wenig aufbessern. Teilweise haben Menschen in der Privatinsolvenz sogar mehr Geld zur Verfügung als diejenigen, die den Schuldenabbau mit einer Schuldnerberatung und einem Girokonto ohne Schufa versuchen, um eben nicht in eine Privatinsolvenz abzurutschen. Inwiefern das gerecht ist, wird immer wieder diskutiert. Betroffene freuen sich aber natürlich zurecht, dass sie etwas mehr behalten dürfen. Das Leben in der Privatinsolvenz ist schwer genug.

Luxus und Privatinsolvenz gehören nicht zusammen

Das ist allen voran auch deshalb so, weil Verbraucher in Privatinsolvenz schon zu Beginn des Verfahrens sehr viele Wertgegenstände losschlagen müssen. Dazu gehören natürlich allen voran Immobilien, Fahrzeuge und Sachwerte. Aber auch persönlicher Schmuck oder andere Wertgegenstände müssen verkauft werden, wenn man Privatinsolvenz anmeldet. Was man behalten darf, entscheiden Gesetz und Insolvenzverwalter. Ein Auto kann teilweise beispielsweise nicht gepfändet, da es für den Arbeitsweg zwingend notwendig ist. Rund um die Pfändungen von Sachen zeigt sich aber schnell: Angenehm ist die Privatinsolvenz nie, trotz milder Urteile. Ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung sind deshalb oft die bessere Wahl.


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