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Deutsche Städte schaffen es nicht ihre Schulden einzutreiben

Auf der einen Seite stehen Bürger, die ihre Schulden nicht bezahlen können. Auf der anderen Seite Städte, die diese eintreiben möchten. Wie groß ist das Problem in Deutschland?

In Deutschland gibt es viele Millionen Verbraucher, die mit einer Überschuldung zu kämpfen haben. Sie setzen beispielsweise auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung und versuchen, ihre Finanzen wieder in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig gibt es in Deutschland viele Städte, die von ihren Bürgern noch viele Millionen Euro eintreiben möchten, das Geld aber nicht bekommen. Die Rede ist beispielsweise allein in der Frankenmetropole Nürnberg von 110 Millionen Euro. In ganz Deutschland schulden Bürger dem Staat viele Milliarden Euro. Doch wie soll der Staat vorgehen, wenn es um diejenigen geht, die sowieso schon so viele Schulden haben, dass sie nicht mehr über die Runden kommen?

Städte verschicken oft nur eine Mahnung

Dass sich überhaupt so große Rückstände bei den Zahlungen von Verbrauchern an Städte in Deutschland angehäuft haben, liegt auch daran, dass viele Städte die Schulden kaum eintreiben. In manchen Städten wird nur eine Mahnung verschickt, danach passiert erst einmal lange nichts. Natürlich sind die Schulden damit nicht vom Tisch, es drohen nur drastischere Maßnahmen wie ein Gerichtsvollzug. Manche Städte gehen dagegen den Weg mit zwei Mahnungen und haben damit Erfolg. In Nürnberg beispielsweise werden 75 Prozent aller Forderungen spätestens nach der zweiten Mahnung beglichen. Das Eintreiben der Schulden mit härteren Bandagen ist dann gar nicht erst notwendig, was für Bürger und Stadt gleichermaßen Vorteile hat.

Betroffene sollten das Gespräch suchen

Grundsätzlich lassen die Städte natürlich nicht langfristig locker und wollen irgendwann ihr Geld sehen. Dass der Prozess oft sehr lange dauert, liegt auch an einer gewissen internen Überforderung. In vielen Städten bezahlen selbst die eigenen Behörden die Rechnungen erst nach einer oder zwei Mahnungen. Dennoch sollte man als Verbraucher die Forderung der Stadt nicht einfach beiseitelegen, sondern das Gespräch suchen. Das gilt besonders dann, wenn man mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung sowieso bereits dabei ist, die eigenen Finanzen zu sortieren. Häufig lässt sich eine Stundung der Schulden oder generell eine spätere Rückzahlung vereinbaren, wenn man das Gespräch sucht. Besonders hilfreich ist es dabei, wenn eine Schuldnerberatung mit von der Partie ist.

Zwangsvollstreckungen bei öffentlichen Schulden selten

Wenngleich die Städte natürlich nicht lockerlassen, sind sie allgemein ein weniger problematischer Gläubiger als viele private Unternehmen. Zu Zwangsvollstreckungen auf Grund von Steuerschulden oder etwa nicht bezahlten Strafzetteln kommt es in Deutschland nur sehr selten. Es handelt sich um eine Art Ultima Ratio, die nur dann zum Einsatz kommt, wenn man das Gespräch komplett verweigert. Natürlich sollte dies allerdings nicht heißen, dass man Schulden an die Stadt oder Gemeinde einfach zur Seite legt. Vielmehr sollte man einen klaren Plan verfolgen, wie man die eigenen Schulden in der Gesamtheit wieder zurückzahlt. Helfen kann dabei eine Schuldnerberatung. Im Zweifel ist auch eine Privatinsolvenz der einzige Ausweg, allerdings sollte man davor alle anderen Lösungen durchspielen. Nur wegen Schulden an die Stadt oder die Gemeinde sollte kein Verbraucher in Deutschland in eine Privatinsolvenz abrutschen.


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