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27.06.2015

Devisentermineffekte sind enorm riskant und gefährlich

Wer sich auf dem Aktienmarkt nicht auskennt, der sollte die Finger von sogenannten Forex- oder Devisentermingeschäften lassen. Diese bieten erstaunliche Risiken, wie sich bei der enormen Abwertung des Schweizer Frankens mehr als deutlich gezeigt hat. Viele Anleger haben hier zehntausende Euro verloren und befinden sich nun in der Privatinsolvenz. Von einer Anlage in fünfstelliger Höhe zu einem Girokonto ohne Schufa als letzte Rettung vor der Privatinsolvenz. Es erscheint nahezu unmöglich, dass so etwas tatsächlich möglich ist. Doch genau das ist der Fall, wenn Menschen sich bei sogenannten Forex-Geschäften verzocken. Diese Devisentermingeschäfte bieten enorme Risiken. Um diese Forex-Investitionen zu verstehen, muss man sich erst einmal ein Bild davon machen, wie die Devisentermingeschäfte überhaupt funktionieren. So investiert ein Anleger beispielsweise nur 10.000 Euro in einen Kursanstieg einer Währung – also beispielsweise des Schweizer Franken. Die Kontraktgröße, also die tatsächliche Investition, liegt gleichzeitig aber beispielsweise 200.000 Euro. Der Anleger investiert sozusagen nur einen Bruchteil dessen, was er tatsächlich am Markt einsetzt. Den Rest streckt der Broker vor.

Enorme Gewinne, enorme Risiken

© Damian Mayhew | Dreamstime Stock Photos

Genau hier liegt auch der Reiz dieser sogenannten Forex-Deals. Wer beispielsweise 10.000 Euro investiert, aber dadurch einen Kontrakt von 200.000 Euro abschließt, der kann auch im Verhältnis 20 von Kursgewinnen profitieren. Steigt der Kurs des Schweizer Frankens bei der beispielhaften Konstellation also um zwei Prozent, gibt es nicht nur einen Gewinn von 200 Euro (2 Prozent von 10.000 Euro), sondern von 4.000 Euro (2 Prozent von 200.000 Euro). So ist es für Anleger möglich, innerhalb von kürzester enorme Summen zu verdienen, ohne gleichzeitig viel zu investieren. Wer sich aber mit Finanzprodukten auskennt, der versteht auch sofort, warum viele Menschen, die solchen Investments nachgehen, manchmal das Girokonto ohne Schufa als letzten Ausweg sehen. Forex-Geschäfte bieten eben auch enorme Risiken, denn das Modell funktioniert auch umgekehrt.

Große Verluste durch Freigabe des Wechselkurses

Zahlreiche Anleger, die auf einen Anstieg des Kurses des Schweizer Frankens gewettet hatten, mussten sich in den letzten Monaten mit enormen Nachforderungen von Brokern auseinandersetzen. Bleibt man bei dem oben genannten Beispiel, so sind durch den Kurseinbruch des Schweizer Frankens durch die Freigabe des Wechselkurses in Höhe von 20 Prozent nicht nur 2.000 Euro (20 Prozent von 10.000 Euro), sondern 40.000 Euro (20 Prozent von 200.000 Euro) Schaden entstanden. Im Beispielfall hätte ein Anleger also das Vierfache seiner Investitionssumme verloren. Diese enormen Verluste haben viele Menschen an den Rand des Ruins gebracht. In vielen Fällen war die Privatinsolvenz die letzte Lösung. Nicht einmal ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung können manchmal helfen, wenn man sich am Aktienmarkt verspekuliert hat.

Risikoärmere Anlagen machen mehr Sinn

Wer es verhindern will, sich gerade noch einmal mit einem Girokonto ohne Schufa vor einer Privatinsolvenz zu retten, der sollte lieber auf risikoärmere Anlagen setzen. Hier bieten sich beispielsweise normale Investments in Aktien von DAX-Werten an. Auch die Investition in Unternehmensanleihen von soliden Unternehmen oder Staatsanleihen von gut wirtschaftenden Staaten können ein sinnvolles Investment sein. Wer diesen Tipps folgt und nicht auf sogenannte Devisentermingeschäfte setzt, der muss sich auf dem Aktienmarkt vor nichts fürchten. In große Finanznöte kommen meist eben nur diejenigen, die zu viel wollen und dadurch zu große Risiken eingehen.

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