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Die Altersarmut bleibt ein Problem ohne Lösung

Die Altersarmut wird in Deutschland immer wieder diskutiert. Doch was kann gegen das Problem wirklich getan werden, ohne andere Generationen zu belasten?

Niedrige Renten und die Altersarmut sind auch zum Start ins neue Jahr wieder ein großes Thema. Es steht außer Frage, dass Betroffene sich in einer hochkomplexen Situation befinden. Das gilt besonders dann, wenn die Verbraucher im höheren Alter auch noch Schulden haben. Die Altersarmut wird dann nämlich fast noch zwangsläufig schlimmer, da die Renten selten stärker steigen als die Ausgaben. Die Schulden lassen sich somit kaum mehr abbauen, wodurch Armut bis zum Tod in Aussicht steht. Das klingt nicht nur schrecklich, sondern ist ein Problem, von dem mehrere zehntausend Menschen im höheren Alter betroffen sind. Die allgemeine Altersarmut, die nicht zwingend mit Schulden zu tun hat, betrifft noch deutlich mehr Verbraucher.

Faire Regelungen bei der Rente schwierig

Doch wie so oft in der Politik, ist es gar nicht so einfach, eine faire Lösung zu finden. Ohne Zweifel wäre es gut, wenn diejenigen, die im Alter auf eine Schuldnerberatung und ein Konto ohne Schufa setzen müssen, mehr Geld erhalten würden. Gerade kleine Renten, die aus einem über Jahre niedrigen Lohn, Halbtagsarbeit oder einem späten Einstieg in das Erwerbsleben entstammen, würden wohl alle gerne erhöhen. Doch dabei stellen sich zwei Fragen: Wie erhöht man niedrige Renten, ohne gleichzeitig mittlere Renten nicht anzupassen, ohne unfaire Maßnahmen zu ergreifen? Und wie finanziert man eine Erhöhung, die bei der Rente meist nur eine Folge hat: Höhere Zahlungen und später weniger Rentenzahlungen für die jüngeren Menschen? Bei der Debatte um die Rente verliert irgendjemand immer, was die Debatte so komplex macht.

Schuldenerlass und höhere Grundsicherung

Wenn man das Thema Rente außenvorlässt, um niemanden zu benachteiligen, gäbe es noch zwei weitere Problemlösungen. Die eine würde dafür sorgen, dass die Gläubiger viel Geld verlieren würde. Die andere würde die Steuerzahler belasten. Ein Schuldenerlass wäre insofern eine gute Sache, dass Menschen mit niedriger Rente zumindest ein menschenwürdiges Leben im Alter führen können, ohne gleichzeitig auch noch für ihre alten Schulden bezahlen zu müssen. Demgegenüber steht, dass diese Regel nicht nur Gläubiger, sondern auch andere Schuldner benachteiligen würde, die ihre Schulden mit einem Produkt wie dem Konto ohne Schufa oder einer Schuldnerbezahlung abzahlen zu versuchen. Die andere Alternative wäre eine Erhöhung der Grundsicherung. Diese können in Deutschland Rentner, Geringverdiener und einige andere Gruppen beziehen, wenn das monatliche Einkommen einen bestimmten Betrag unterschreitet. Schon eine kleine Erhöhung würde die Steuerzahler allerdings enorm stark belasten.

Ein Problem ohne echte Lösung

Keines dieser Szenarien ist wirklich realistisch, weswegen die Debatte rund um die Altersarmut auch so kompliziert ist. Das gilt besonders in Hinblick auf die Menschen, die im Alter auch noch mit Schulden zu kämpfen haben. Für diese Verbraucher ist die Altersarmut nämlich ein so schweres Schicksal, dass ein menschenwürdiges Leben im Alter nicht mehr möglich ist. Besonders bitter ist dies oft dann, wenn Schicksalsschläge wie eine Krankheit, ein Pflegefall oder der plötzliche Tod eines Partners überhaupt erst in die schwierige Situation geführt haben. Die Altersarmut bleibt wohl ein Problem ohne Lösung. 


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