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03.03.2020

Die Big Six bei der Überschuldung

Die Überschuldung nimmt in Deutschland als Problem nicht ab. Doch was sind die Hintergründe der zunehmenden Probleme?

Die Überschuldungsquote ist in Deutschland laut des neuen Schuldneratlas von Creditreform leicht zurückgegangen. Betroffen sind laut der Studie 0,04 Prozent weniger Menschen als noch im Vorjahr, die Quote liegt damit genau bei 10 Prozent. Dies mag im ersten Moment nach einer positiven Entwicklung klingen, doch in absoluten Zahlen ist die Zahl der Überschuldeten dennoch gestiegen, da die deutsche Bevölkerung in den letzten Jahren stark gewachsen ist.

Sechs Gründe führen in die Überschuldung

Das Statistische Bundesamt sieht für die Überschuldung in Deutschland primär sechs verschiedene Gründe: Am wichtigsten ist dabei noch immer die Arbeitslosigkeit, die für knapp mehr als 20 Prozent der Fälle von Überschuldung verantwortlich ist. Dies ist zumindest insofern überraschend, dass die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland seit Jahren rückläufig ist und der Jobmarkt boomt. Dennoch bleibt der, wenn oft auch nur temporäre Verlust des Arbeitsplatzes, eines der größten finanziellen Risiken. Ansonsten sehen die sogenannten Big Six wie folgt aus:

  • Arbeitslosigkeit
  • Erkrankung, Sucht, Unfall
  • Unwirtschaftliche Haushaltsführung
  • Trennung, Scheidung, Tod
  • Längerfristiges Niedrigeinkommen
  • Gescheiterte Selbstständigkeit

Natürlich steckt hinter jeder Überschuldung eine eigene Geschichte, doch die oben genannten Gründe sind auch weiterhin für eine Vielzahl der Überschuldungen verantwortlich.

Schicksalsschläge sind besonders problematisch

Dabei wird auch noch einmal deutlich, dass es primär Schicksalsschläge sind, die Menschen in eine schwierige Situation bringen. Auch viele Verbraucher, die auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa setzen, wissen wie gefährlich Schicksalsschläge sein können. Ob es nun die spontane Arbeitslosigkeit, eine Erkrankung oder ein Unfall (17 Prozent) oder die Kategorie Trennung, Scheidung, Tod (13,3 Prozent) sind – alle Schicksalsschläge zusammengerechnet sind für mehr als die Hälfte aller Überschuldungsfälle verantwortlich. Das bedeutet auch: Ein Großteil der Menschen, die mit Schulden kämpfen, ist gewissermaßen unverschuldet in diese Situation geraten.

Eigenes Verschulden ist bei Überschuldung selten

Auch deshalb fordern Experten schon lange, es Menschen deutlich einfacher zu machen, sich zu entschulden. Unter der sogenannten Big Six sind nur wenige Gründe, die wirklich im absoluten Verschulden der jeweiligen Person liegen. Die unwirtschaftliche Haushaltsführung (13,5 Prozent) ist noch der einzige Grund, bei dem sich zumindest auf den ersten Blick ein klarer Fehler bei der jeweiligen Person ausmachen lässt – und auch hier sind die Schicksale noch einmal sehr vielfältig. Es bleibt dabei: Die Überschuldung ist selten schnell erklärt und es gebietet sich erst recht nicht, Menschen wegen ihrer Situation zu verurteilen. Vielmehr sollte man gesamtgesellschaftlich über Wege nachdenken, das Thema zurückzudrängen.


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