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Die Deutschen können die Schufa-Auskunft nicht nachvollziehen

In der Politik wurde in den letzten Wochen des Öfteren über die Schufa gesprochen. Das Justizministerium hat, um einen besseren Blick über das Geschehen zu gewinnen, eine Studie über die Schufa anfertigen lassen. Dabei sind erschreckende Ergebnisse ans Licht gekommen, denn fast die Hälfte der Deutschen versteht die Schufa Selbstauskunft nicht. Es gibt viel zu tun für die Politik. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, hat eine Studie des Bundesjustizministerium, die vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein durchgeführt wurde, herausgefunden, dass fast die Hälfte aller Deutschen Probleme hat, die Schufa Selbstauskunft zu verstehen. In der Studie heißt es dazu, dass das Vorgehen beim Scoring „für rund jeden zweiten Verbraucher, der eine Eigenauskunft erhalten hat, nicht nachvollziehbar“ gewesen ist. Erschreckende Werte, die viele Fragen aufwerfen und mehr als deutlich erklären, warum immer mehr Menschen auf ein Girokonto ohne Schufa setzen. Es erscheint schlichtweg zweifelhaft, wie die Verbraucher auf einer solchen Basis weiterhin Vertrauen in das System haben sollen.

Selbstauskunft der Schufa deutlich zu kompliziert

SCHUFA Holding AG

Nicht nur das Scoring an sich, auch die Schufa Selbstauskunft per se ist für viele Deutsche unverständlich. Bestellt man die Papiere bei der Schufa, so muss man sich zuerst einmal durch einen Dschungel an zahlungspflichtigen Angeboten klicken, ehe man die kostenfreie Auskunft beantragen darf. Ist diese erst einmal eingetroffen, sind viele Menschen schockiert, wie viele Daten aufgeführt sind. Oft lässt sich dabei aber keineswegs sinnvoll nachvollziehen, was diese mit den als Score angegebenen Werten zu tun haben. Um die Verwirrung weiter zu erhöhen, gibt es auch noch viele verschiedene Bonitätswerte für unterschiedliche Branchen. Und ja, dann bleibt noch das Problem, dass die jeweilige Score auch mit einer Übersicht aller vorliegenden Daten für Verbraucher überhaupt nicht nachvollziehbar ist.

Bis zu 52 Prozent aller Daten sind fehlerhaft

Dass immer mehr Menschen auf ein Konto ohne Schufa setzen, hat zweifelsohne auch damit zu tun, dass viele Schufa-Daten schlichtweg fehlerhaft sind. Wie die Studie des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein im Auftrag des Bundesjustizministeriums herausgefunden hat, sehen die Befragen 24 bis 52 Prozent aller Schufa-Daten als falsch oder veraltet an. Hauptsächlich wird bei den fehlerhaften Daten moniert, dass alte Einträge schlichtweg nicht gelöscht werden, obwohl die Schufa nach drei Jahren eine gesetzliche Pflicht hat, abbezahlte Kredite und ähnliches aus der Bonitätsbewertung zu entfernen. Das geschieht nur viel zu selten, was erklärt, warum immer mehr Menschen lieber auf ein Girokonto ohne Schufa setzen als weiterhin der Schufa zu vertrauen.

Großes Misstrauen gegenüber der Schufa

Das Problem sind nicht einmal die Auskunfteien per se, sondern viel mehr die Misstrauenssituation. Die meisten Deutschen setzen nicht deswegen auf ein Girokonto ohne Schufa, weil sie über Jahre mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatten, sondern viel mehr, weil sie das Vertrauen in die Schufa und andere Auskunfteien verloren haben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass diese an allem interessiert sind – nur nicht an Transparenz. Dadurch verlieren immer mehr Deutsche das Vertrauen in die Schufa. Das gilt besonders dann, wenn eine angeforderte Selbstauskunft auch noch fehlerhaft ist. Sollte vonseiten der Politik keine Einschränkung der Macht der Schufa erfolgen, so ist davon auszugehen, dass immer mehr Menschen auf ein Konto ohne Schufa setzen werden.

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