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Die Deutschen schließen weniger Ratenkredite ab

Die Deutschen entscheiden sich seltener für einen Kredit – das dürfte primär am Lockdown liegen. Dennoch könnte die Entwicklung positive Folgen haben.

Der Kauf von Autos, Unterhaltungselektronik und anderen Gütern auf Pump hat nicht nur in Deutschland Tradition. In den letzten Jahren ist die Zahl der abgeschlossenen Kredite dabei genauso wie die Kreditsumme immer weitergewachsen. Damit ist es mit der Krise nun allerdings erst einmal vorbei, wie Daten der Schufa zeigen. Vom Statistischen Bundesamt fehlt es an Vergleichsdaten noch, Experten gehen aber auch hier von einer ähnlichen Analyse aus.

Starker Rückgang bei den Ratenkrediten

Wie die Schufa in ihrer Analyse herausgefunden hat, ist die Zahl der Ratenkredite wie schon im ersten Lockdown im vergangenen Jahr stark zurückgegangen. Hintergrund ist dabei die Schließung von Verkaufsstellen, an denen normalerweise relevante Kredite abgeschlossen werden, etwa bei Autohäusern oder auch bei Fachgeschäften für Unterhaltungselektronik. In Zahlen ist der Rückgang am Anfang des Jahres 2021 durchaus relevant. Ganze 33 Prozent Rückgang vermeldet die Schufa bei der Zahl der Verbraucherkredite im Verhältnis zum Vorjahr. Damit aber noch nicht genug: Im Vergleich zu den ersten Wochen im Jahr 2019 lag der Rückgang sogar bei 40 Prozent. Einen ähnlichen starken Rückgang hatte die Schufa auch im ersten Lockdown festgestellt.

Anstieg der Kreditverträge zum Ende des Jahres

Gleichzeitig allerdings erwarten die Experten von der Schufa, dass es nach dem Lockdown auch wieder deutlich mehr Kredite geben würde, womit auch wieder mehr Verbraucher wegen Schwierigkeiten bei der Rückzahlung auf Unterstützung durch ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa angewiesen sein könnten. Tanja Birkholz, Vorstandsvorsitzende der SCHUFA Holding AG, erklärt die Zahlen wie folgt: „Wir beobachten aktuell einen Einbruch bei den Konsumentenkrediten. Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich bereits während des ersten Lockdowns zwischen März und Juli 2020. Hierbei spielt sicherlich die Schließung von Point of Sales wie Elektromärkten, Autohäusern und Möbelhäuser eine wichtige Rolle. Mit dem Ende des harten Lockdowns stieg die Zahl der neuen Kreditverträge zum Ende 2020 wieder an, beziehungsweise übertraf sogar das Niveau von 2019.“

Online-Handel profitiert vom Lockdown

Dass weniger Händler die Möglichkeiten haben, Produkte an Kunden mit einem Kredit zu verkaufen, zeigt sich natürlich besonders im Einzelhandel. Gleichzeitig stellt die Schufa allerdings fest, dass immer mehr Verbraucher ihren Konsum ins Internet verschieben. Die Zahl der Bonitätsanfragen aus dem E-Commerce sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ganze 50 Prozent gestiegen, berichtet die Schufa. Dabei geht es allerdings nicht primär um Konsumentenkredite, sondern auch simple Anfragen nach der Bonität, etwa im Rahmen von einer Zahlung per Lastschrift oder auf Rechnung. Man kann gespannt sein, ob die Zahlen sich so halten oder sich das Einkauf- und Kreditverhalten der Deutschen in den nächsten Monaten wieder verändert.


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