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Die emotionale Debatte rund um Flüchtlinge

Die Diskussion rund um Flüchtlinge wird in Deutschland jeden Monat ein Stück emotionaler. Das liegt auch daran, dass besonders Menschen, die auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa setzen müssen, das Gefühl haben, benachteiligt zu werden. Doch es gibt auch hier viele Missverständnisse und falsche Informationen, denn am Ende geht es den Flüchtlingen immer schlechter als den Deutschen – auch wenn das auf den ersten Blick nicht so wirkt. Die finanzielle Unterstützung, die Flüchtlinge in Deutschland erhalten, scheint auf den ersten Blick extrem hoch. Eine grundsätzliche monatliche Zahlung, ein Taschengeld, eine komplett bezahlte Unterkunft – da werden viele Deutsche schnell neidisch. Das gilt nachvollziehbarerweise besonders dann, wenn man selbst mit einem Girokonto ohne Schufa gegen die Überschuldung ankämpft. Doch die Situation von Flüchtlingen ist vielfach deutlich schlechter als mancher einer denkt. Zwar wird Flüchtlingen eine Wohnung bezahlt, doch meist ist diese sehr klein und muss sich darüber hinaus noch mit mehreren anderen Flüchtlingen geteilt werden. Das Taschengeld reicht meist zwar aus, um über die Runden zu kommen, ist aber am Ende auch nicht mehr als das, was in Deutschland ein Hartz IV-Empfänger erhält.

Unterstützungsleistungen sind auch für Deutsche hoch

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Allen voran sind die Unterstützungsleistungen für Menschen in Armut auch in Deutschland hoch. Wer Arbeitslosengeld I bekommt, der muss sich finanziell meist sowieso keine Sorgen machen. Auch mit dem Arbeitslosengeld II kann man meist ordentlich über die Runden kommen. Das mag zwar nicht für jede Gegend des Landes gelten, doch grundsätzlich sind die Unterstützungsleistungen genug zum Leben. Und sie sind auch mindestens genauso hoch wie das Geld, das Flüchtlinge erhalten. Wenig verständlich sind die hohen Zahlungen oft aber für diejenigen, die für ihr monatliches Einkommen arbeiten. Und genau hier wird es auch problematisch, denn wenn Geringverdiener am Ende weniger Geld haben als Menschen, die Unterstützungsleistungen beziehen, sorgt das zu Recht für relativ große gesellschaftliche Spannungen.

Unterstützungsleistungen gibt es nur zeitlich begrenzt

Was man allerdings oft vergisst, ist der Fakt, dass Unterstützungsleistungen nur über einen gewissen Zeitraum gewährt werden. Das gilt zwar nicht für die Grundsicherung, aber diese liegt noch ein Stück unter dem Einkommen von Angestellten im Niedriglohnsektor. Besonders Flüchtlinge erhalten oft nur über einen sehr begrenzten Zeitraum Unterstützungsleistungen und müssen dann selbst über die Runden kommen. Vielfach ist das äußerst schwierig, denn sie dürfen erst bei vollständiger Anerkennung einen Job annehmen und können so gar nicht erst selbst Geld verdienen. Das führt am Ende dazu, dass Flüchtlinge gar nicht anders können, als mit Unterstützungsleistungen zu leben.

Integration könnte am Ende allen helfen

Im Moment gibt es viele Gründe, um unzufrieden zu sein. Besonders dann, wenn man mit einem Konto ohne Schufa selbst gegen finanziellen Probleme ankämpft, sieht man die Unterstützungsleistungen nicht zu Unrecht als schwierig an. Doch die Integration bietet in Anbetracht der Demografie auch große Möglichkeiten. Das immer weiterwachsende Problem der Altersarmut könnte so ein wenig abgefedert werden. Von höheren Renten würden am Ende auch diejenigen profitieren, die jetzt finanziell nicht besonders gut dastehen. Positive Effekte wird man vermutlich erst in einigen Jahren wahrnehmen. Solange muss man damit leben, dass Andere Unterstützungsleistungen erhalten, während man selbst mit einem Konto ohne Schufa gegen die Überschuldung ankämpfen muss – keine leichte Situation.

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