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Die Gesellschaft zahlt weniger für die Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit kostet insgesamt betrachtet 50 Milliarden Euro im Jahr – die Ausgaben für Arbeitslose sinken allerdings seit Jahren.

Die absolute Zahl von 50 Milliarden Euro klingt überraschend hoch, doch die Entwicklung bei den gesamtfiskalischen Ausgaben für die Arbeitslosigkeit sind enorm positiv. Für manch einen Verbraucher, der bei der Jobsuche Probleme hat und beispielsweise zur Absicherung auf ein Konto ohne Schufa setzt, mag das schwer nachvollziehbar sein. Doch die Entwicklung in Deutschland ist zumindest mit einem Blick auf die Kosten für Arbeitslosigkeit hervorragend.

Von mehr als 4 Prozent auf nur noch 1,5 Prozent

Was sich positiv verändert hat, zeigt sich insbesondere an den Ausgaben des Staates und verbundener Stellen für die Arbeitslosigkeit insgesamt. Zwar hat sich der absolute Wert über die Jahre nicht allzu stark verändert, doch besonders der prozentuale Anteil an der Wirtschaftsleistung ist über die Jahre immer weiter zurückgegangen. Im negativen Rekordjahr 2006 wurden beispielsweise noch mehr als vier Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung dafür aufgewendet, um die Kosten der Arbeitslosigkeit zu tragen. Im Jahr 2018, das in der neuen Studie analysiert wurden, waren es nur noch 1,5 Prozent. Das bedeutet konkret, dass die Kosten für die Arbeitslosigkeit innerhalb von knapp 15 Jahren um fast zwei Drittel gefallen sind.

Arbeitslosigkeit bleibt ein gesamtgesellschaftliches Problem

Die positive Entwicklung der Zahlen, die aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgehen, ist allerdings durchaus auch kritisch zu beleuchten. Die guten Entwicklungen kommen nämlich keineswegs bei allen Verbrauchern an. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass die Zahl der von Überschuldung betroffenen Verbraucher in Deutschland in den letzten Jahren kaum gesunken und in einigen Jahren sogar gestiegen ist. Einer der wichtigsten Gründe dafür, dass Menschen in die Überschuldung abrutschen: Die Arbeitslosigkeit. Während die Entwicklung gesamtgesellschaftlich also zweifelsfrei positiv ist, scheint es bei den individuellen Fällen anders zu sein. Die Arbeitslosigkeit bleibt hier ein schwieriges Schicksal.

Niedrigere Abgaben für Berufstätige

Wer allerdings wieder in Lohn und Brot kommt, der darf sich zumindest über eine positive Nachricht durch die gute Entwicklung der Zahlen freuen: Die Beitragshöhe für die Arbeitslosenversicherung ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Noch im Jahr 2006 lag der Beitragssatz für die Arbeitslosenversicherung bei 6,5 Prozent, mittlerweile ist er auf noch 2,3 Prozent gefallen. Zwar sind dafür andere Sozialabgaben über die Jahre teils stark gestiegen, doch zumindest bei der Arbeitslosenversicherung ist die Entwicklung positiv. Gewissermaßen ist das aber auch eine Warnung: Sollte sich die Situation wieder verändern, könnte es für Arbeitsnehmer deutlich teurer werden. 


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