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Die Hälfte aller Überschuldeten hat mehr als 20.000 Euro Schulden

Schulden sind in Deutschland im Jahr 2018 ein großes Thema. Das liegt daran, dass die Zahl der überschuldeten Verbraucher im vergangenen Jahr erneut stark gestiegen ist – obwohl es der Wirtschaft so gut geht und in Deutschland nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Wirklich erschreckend ist aber nicht nur die Zahl der Schuldner, sondern allen voran die durchschnittliche Höhe der Schulden.

Insgesamt sind 6,9 Millionen Verbraucher in Deutschland überschuldet – diese Zahl zumindest stammt aus einer unabhängigen Erhebung über die Zahl der Menschen mit großen finanziellen Problemen im vergangenen Jahr. Ein Blick auf die Zahl allein ist schon schockierend genug, zeigt gleichzeitig aber gut, warum so viele Menschen sich Hilfe bei einer Schuldnerberatung suchen und auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa. Doch ein Blick auf die demografischen Daten sowie die Höhe der Schulden macht die Sache sogar noch schlimmer. Im Schnitt haben die Schuldner in Deutschland nämlich einen satten Schuldenberg in fünfstelliger Höhe, so eine Studie des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen, die von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurde.

Knapp 15.000 Euro Schulden pro Verbraucher

Im Schnitt haben überschuldete Menschen im Schnitt Ausstände in Höhe von 14.690 Euro. Für viele von Schulden betroffene Menschen ist das ein Nettojahresgehalt. Teilweise liegen die Schulden sogar deutlich über dem, was man im Jahr verdient. Geringverdiener und besonders Arbeitslose haben deshalb kaum eine Chance, ihre Schulden wieder in den Griff zu bekommen – nicht einmal mit einem Produkt wie dem Konto ohne Schufa. Dazu kommt, dass der statistische Mittelwert noch etwas milde ist. Mehr als die Hälfte aller Überschuldeten in Deutschland, also mehr als 3,5 Millionen, kämpft sogar mit einem Schuldenberg von mehr als 20.000 Euro. Eine unglaubliche Summe, die jedem zu denken geben sollte. Immerhin: Die mittlere Schuldenhöhe ist seit 2009 – auf dem Höhepunkt der Finanzkrise – von 19.000 Euro auf 14.690 Euro gefallen, der Inflation zum Trotz.

Schuldner haben keinen Partner und sind im mittleren Alter

Immer wieder kommt auch die Frage auf, wer eigentlich der typische Schuldner ist. Die demografischen Daten zeigen dabei ein relativ klares Bild. Insgesamt 60 Prozent aller Schuldner sind im Alter zwischen 25 und 45 Jahren und leben ohne Partner. Damit ist diese Gruppe im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt deutlich häufiger von Schulden betroffen als andere Gruppen. Insgesamt sind es sogar doppelt so viele Menschen wie auf den Bevölkerungsschnitt gerechnet. In anderen Bevölkerungsgruppen, etwa bei Jungen oder Alten sowie verheirateten Menschen spielen Schulden dagegen eine geringere Rolle.

Der typische Schuldner verändert sich immer mehr

Eine Entwarnung ist das allerdings nicht, denn auch „untypische“ Schuldner gibt es in den letzten Jahren immer mehr. Während etwa die Gesamtzahl der Privatinsolvenzen seit Jahren sinkt, ist der Rückgang bei Rentnern sowie Menschen unter 25 deutlich geringer. In manchen Jahren sind die Zahlen in diesen Gruppen entgegen des Gesamttrends sogar gestiegen. Auch Schuldnerberatungen haben immer häufiger mit jungen Menschen sowie Rentnern zu tun. Dass niemand vor Schulden geschützt ist und keineswegs immer nur bestimmte Verbraucher Schulden machen, zeigt auch der Andrang auf das Konto ohne Schufa – aus allen Schichten der Bevölkerung. Hilfe im Kampf gegen finanzielle Probleme brauchen immer mehr Menschen, aus allen Landesteilen und allen Altersklassen.


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