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Die Insolvenzwelle baut sich im Hintergrund auf

Wie entwickelt sich die Zahl der Insolvenzen in Deutschland in den nächsten Monaten und Jahren? Viel Grund zur Hoffnung gibt es aktuell nicht.

Der zweite Lockdown macht Deutschland seit nun mehr vielen Monaten zu schaffen und auch wenn sich langsam ein Licht am Ende des Dunkels andeutet, leben die meisten Verbraucher doch noch in einer Blase. Dank staatlicher Unterstützungsleistungen müssen weder viele Unternehmen in die Pleite noch fehlt es den meisten Menschen an Geld. Ausnahmen gibt es immer, doch problematischer dürfte es erst in einigen Monaten werden – dann nämlich zeigen sich die tatsächlichen Folgen der Krise.

Viele Millionen bedrohte Verbraucher

Doch es nicht einmal nur die Entwicklung rund um den Lockdown, die für viele Menschen in Deutschland ein echtes Drama ist. Schon vor der Krise lag die Zahl derjenigen Verbraucher in Deutschland, die mit einer Überschuldung zu kämpfen hatten, bei knapp 7 Millionen. Knapp jeder zehnte Verbraucher im Land war damit bereits vor dem Ausbruch der Krise finanziell am Abgrund. Die Folgen von Arbeitslosigkeit oder auch nur einem reduzierten Gehalt können hier sofort zu großen finanziellen Schwierigkeiten und schlussendlich auch zur Privatinsolvenz führen. Selbst das Kurzarbeitergeld kann für Betroffene unter diesen Vorzeichen zu einer relevanten Gefahr werden.

Starker Anstieg der Privatinsolvenzen erwartet

Dass die Auskunftei Crif Bürgel nach dem überraschenden Rückgang der Insolvenzzahlen im Jahr 2020 schon im Oktober des Vorjahres einen starken Anstieg der Privatinsolvenzzahlen für 2021 prognostiziert hatte, überrascht unter diesen Vorzeichen nicht. Schon damals erklärten die Experten, dass die Folgen des Lockdowns mit Verspätung durchschlagen würden. Mehr als 100.000 Privatinsolvenzen seien für das neue Jahr zu erwarten, hieß es damals. Man kann davon ausgehen, dass die Zahl mit Blick auf den zweiten Lockdown noch einmal nach oben korrigiert werden könnte. Es droht bei den aktuellen Entwicklungen ein neuer Höchststand bei denjenigen, die den Gang zum Insolvenzgericht antreten müssen.

Keine Aussicht auf schnelle Besserung

Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres hat sich die Situation noch einmal deutlich verschärft. Die Arbeitslosigkeit ist im Verhältnis zum Vorjahr deutlich höher, die Zahl der Kurzarbeiter genauso und auch die meisten Betriebe werden sich in Folge der Schließungen nicht mehr lange nur durch Rücklagen und Unterstützungsleistungen über Wasser halten können. Auch wenn der Lockdown sich dem Ende nähert, deutet sich immer mehr an, dass das Coronavirus die Situation zahlreicher Verbraucher nachhaltig beschädigen könnte. Selbst mit Unterstützung von einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung dürfte sich die Privatinsolvenz für viele nicht mehr verhindern lassen – eine traurige Entwicklung.


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