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Die Krise trifft Arbeitnehmer im Tourismus besonders

Dass die Arbeitslosigkeit infolge der Krise steigen würde, war jedem klar. Doch wie schwer manche Bereiche getroffen werden, hatte wohl kaum einer erwartet.

Das Coronavirus wütet in Europa weiterhin und zwingt die meisten Länder in einen Shutdown. Eine Industrie bleibt deshalb komplett auf der Strecke: der Tourismus. Durch Reise- und Beherbergungsverbote genauso wie Quarantänebestimmungen sind Reisen nahezu zum Erliegen gekommen. Entsprechend sind nicht nur Hotels geschlossen, die ganze Industrie ist im Winterschlaf. Die Folgen für die Arbeitsplätze sind dabei gravierend, wie die Entwicklungen in Österreich besonders stark zeigen.

Arbeitslosigkeit in Österreich steigt immer weiter

Während sich die Arbeitslosigkeit in Deutschland auf einem zwar höheren Niveau als im Vorjahr, aber immer noch niedrigen Level stabilisiert hat, geht der Trend in Österreich weiter nach oben. Die Arbeitslosenzahlen in der Alpenrepublik sind historisch hoch, wenngleich zumindest minimal niedriger als infolge der ersten Welle des Coronavirus im April. Problematisch sind allerdings besonders die trüben Aussichten, denn das stark vom Tourismus und dem Geschäft im Winter abhängige Österreich blickt auf eine schwere Zeit voraus. Aktuell sind in Österreich über 500.000 Menschen arbeitslos gemeldet, fast noch einmal genauso viele sind in Kurzarbeit. Läuft es schlecht, könnte die Arbeitslosenzahl in den nächsten Monaten also noch weiter in die Höhe schießen.

Über 70.000 Arbeitslose im Tourismussektor

Wie stark die Entwicklung am Arbeitsmarkt in Österreich auch vom Tourismus abhängig ist, zeigt sich aktuell in starker Form. Über 70.000 Menschen ohne Job arbeiteten davor im Tourismus, wie die aktuelle Auswertung zeigt. Die meisten davon haben ihren Job in den letzten Monaten verloren. Für Österreich ist dabei besonders das Timing bitter, denn die touristische Arbeitslosigkeit ist gemeinhin gerade im Winter niedrig, weil die Betriebe händeringend nach Mitarbeitern suchen. Dass diese Beschäftigung in den nächsten Monaten zurückkommt, darf man als sehr unwahrscheinlich bezeichnen – Erholung ist frühestens im kommenden Winter zu erwarten.

Kurzarbeit überschattet die tatsächlichen Zahlen

Die Arbeitslosigkeit im Tourismus ist schon jetzt für 16 Prozent der gesamten Arbeitslosigkeit in Österreich verantwortlich – deutlich mehr als in allen anderen Ländern in Europa. Gleichzeitig allerdings überschattet die auch in Österreich verbreitete Kurzarbeit das wirkliche Problem. Ganze 130.000 Touristiker sind nämlich gleichzeitig in der staatlichen Maßnahme aufgefangen – ob die entsprechenden Jobs aber je zurückkehren, ist offen. Gerade in Österreich, aber auch in Deutschland muss man sich auf schwierige Zeiten einstellen, wenn man im Tourismus arbeitet. Durch das sowieso niedrige Lohnniveau fehlt es zudem oft an Rücklagen. Die Unterstützung von Produkten wie einem Girokonto ohne Schufa sowieso einer Schuldnerberatung dürfte unter diesen Umständen für immer mehr Verbraucher wichtig werden. 


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