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Die neue Protestbewegung gegen die Altersarmut

Altersarmut muss in der Gesellschaft noch deutlich stärker diskutiert werden. Eine neue Protestbewertung will dabei helfen.

Fridays for Future kennt in Deutschland mittlerweile fast jeder. Die Umweltbewegung hat hierzulande bereits Millionen Menschen mobilisiert und eine nie dagewesene Aufmerksamkeit für das Thema Umwelt erreicht. Diesen Weg möchte nun eine weitere Protestbewegung gehen, die sich auch beim Namen an dem erfolgreichen Modell orientiert hat: Unter dem Motto Fridays gegen Altersarmut möchten Aktivisten auf die großen Probleme durch die Armut im Alter aufmerksam machen. Kann das mit ähnlichem Erfolg gelingen?

Startschwierigkeiten und Kritik der rechten Unterwanderung

Der Start für die grundsätzlich als positiv zu beschreibende Initiative Fridays gegen Altersarmut war ein wenig holprig: Erst wollte die Bewegung nicht so recht in Fahrt kommen, dann kamen auch noch Gerüchte der rechten Unterwanderung auf. Mitunter wurden bei Kundgebungen Transparente gezeigt, die gegen Ausländer gerichtet waren. „Mir geht es um das Thema. Wir haben die Chance aus unserer Komfortzone herauszukommen und mit den Menschen in Kontakt zu treten, die von Altersarmut betroffen sind“, lässt eine Organisatorin aus Saarbrücken gegenüber dem Saarländischen Rundfunk vermelden, um die Zweifler zurückzudrängen. Ganz ausgeräumt sind die Zweifel zwar noch nicht, allerdings halten sich die kritischen Stimmen gegen die Bewegung insgesamt in Grenzen.

Größere Kundgebungen zeigen Interesse am Thema

Doch nach dem schwierigen Start kommt die Bewegung langsam in Fahrt und gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Mittlerweile hat die Facebook-Gruppe beispielsweise mehr als 300.000 Mitglieder und hat sich damit in den letzten Monaten verzehnfacht – das Momentum ist da. Auch die ersten größeren Kundgebungen gab es in den Januarwochen, wobei sich in einigen Städten mehrere hundert und teils sogar mehr als tausend Teilnehmer versammelt haben, um an einer Mahnwache teilzunehmen. Es scheint, als wäre es der Bewegung gelungen, zumindest genügend Aufmerksamkeit zu erlangen – immerhin berichten auch fast alle wichtigen Medien über die neue Initiative.

Aufmerksamkeit für die Thematik ist entscheidend

Auch wenn es bei Initiativen wie diesen immer auch Raum für Kritik geben muss, ist das Ziel doch in jedem Fall ein Gutes: Fridays gegen Altersarmut will darauf aufmerksam machen, dass die Altersarmut ein wachsendes Problem ist. Die Zahlen sprechen hierbei eine klare Sprache: Noch nie waren so viele Menschen von einer Überschuldung im Alter betroffen, nie gab es mehr Aufstocker. Auch das Girokonto ohne Schufa wird so häufig von älteren Menschen genutzt wie nie zuvor. Auch wenn eine Protestbewegung noch nicht direkt für Wandel sorgt, ist es eine gute Sache, dass auf das Thema Altersarmut stärker aufmerksam gemacht wird. 


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