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14.04.2016

Die Pfandleihe ist ein alternatives Kreditkonzept

Wer keinen Kredit bekommt, der macht sich oft auf die Suche nach Alternativen. Eine solche kann beispielsweise eine Pfandleihe sein. Doch nur in den seltensten Fällen lohnt es sich, Dinge zum Pfandleiher zu bringen. Am Ende bekommt man nichts als einen völlig überteuerten Kredit und schlägt sich zudem oft mit eher weniger seriösen Anbietern herum. Menschen mit einer schlechten Bonität haben definitiv kein einfaches Leben. Dank Produkten wie dem Girokonto ohne Schufa sind die meisten Dingen in den vergangenen Jahren deutlich einfacher geworden. Doch wer keine lupenreine Schufa-Score hat, der lebt auch heute noch kein anderes Leben. Selbst wenn man mit einem Girokonto ohne Schufa ohne größere Probleme ein normales Finanzleben führen kann, steht man immer noch vor einem enormen Problem, wenn man sich Geld leihen will. Einen Kredit bekommt man in Deutschland mit einer schlechten Bonität bei keiner Bank. Alternative Angebote ohne Schufa sind meist entweder unseriös oder äußerst teuer. Da bleibt die Frage, was von Pfandleiehern zu halten ist?

Über 200 Pfandleihhäuser in Deutschland

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Die Pfandleihe ist per se ein äußerst erfolgreiches Konzept. Zwar gibt es deutlich weniger Pfandleiher als beispielsweise Nutzer eines Kontos ohne Schufa, aber das Konzept scheint dennoch oft aufzugehen. Insgesamt gibt es in Deutschland über 200 Pfandleihhäuser. Diese nehmen im Prinzip alles an, was einen gewissen Wiederverkaufswert hat. Das geht von kleinen und wenig wertvollen Gegenständen bis hin zu teurem Schmuck oder Autos. Wichtig ist zu bedenken, dass nicht jeder Pfandleiher einem dassele Geld für einen Gegenstand bietet. Wer sich also auf eine Pfandleihe einlassen will, der sollte sich, wenn möglich, an mehrere Anbieter wenden. So lässt sich der beste Gegenwert herausholen, sodass man ein wenig mehr Geld in der Hand hat.

Gebühren und Zinsen beachten

Wenngleich selbst bei Produkten wie dem Girokonto ohne Schufa Gebühren anfallen, sind diese nicht vergleichbar mit dem, was man bei Pfandleihern abdrücken muss. Viele Deutsche denken, dass man beim Pfandleiher den Gegenstand wieder zurückbekommt, wenn man den geliehenen Betrag zurückbezahlt. Doch genau das ist nicht der Fall, denn Pfandleiher nehmen sowohl Gebühren als auch Zinsen. Bei einer Leihsumme von 100 Euro fallen beispielsweise 2,50 Euro Gebühren an. Dazu kommen gewöhnlich Gebühren von einem Prozent pro Monat, also einem effektiven Jahreszins von zwölf Prozent – deutlich mehr als bei den meisten Krediten. Bei höheren Leihsummen sind die Zinssätze teilweise noch höher und können bis zu drei Prozent im Monat betragen – das macht einen Jahreszinssatz von über 30 Prozent.

Pfandleihe ist nur eine absolute Notlösung

Ähnlich wie Kredite ohne Schufa sollte die Pfandleihe maximal eine Notlösung sein. Die Zinsen und Gebühren sind deutlich höher als bei herkömmlichen Krediten, weswegen sich eine Pfandleihe bei einer normalen Bonität eigentlich nie lohnt. Darüber hinaus erhält man meist nur einen Bruchteil des Wertes eines Gegenstandes – meist zwischen 25 und 50 Prozent. So hat man am Ende nicht besonders viel Geld in der Hand und muss dennoch extrem hohe Zinsen bezahlen. Wirklich viel Sinn macht das nicht. Deswegen raten Verbraucherschützer, dass man erst die eigenen Finanzen in den Griff bekommt – etwa durch ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung – und erst dann wieder über einen Kredit nachdenkt.

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