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17.05.2016

Die Privatinsolvenz ist besser als ihr Ruf

Die Privatinsolvenz genießt in Deutschland bis heute keinen besonders guten Ruf. Wirklich nachvollziehbar ist das nicht, denn die Privatinsolvenz hat seit ihrer Einführung vielen Menschen geholfen. In anderen Ländern der Welt, in denen es bislang keine Möglichkeit auf die Privatinsolvenz gibt, setzen sich die Menschen sogar dafür ein, eine solche einzuführen. Warum die Privatinsolvenz besser ist als ihr Ruf lässt sich schnell erklären. Mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung gelingt es vielen Bürgern, ihre finanziellen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Sofern das allerdings nicht gelingt, bleibt zum Schuldenabbau oft nur noch die Privatinsolvenz. Selbstredend gibt es noch zwei Zwischenschritte, den außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan und die gerichtliche Schuldenbereinigung, doch beide werden von den Gläubigern nur selten akzeptiert. Für die meisten Bürger bedeutet das Scheitern des Schuldenabbaus mit einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung, dass die Privatinsolvenz ins Haus steht. Dass man sich auf diese nicht freut, überrascht wenig, denn man muss nicht nur mit großen Einschnitten zurechtkommen, sondern auch noch bezahlen: Die Privatinsolvenz kommt mit Gerichts- und Treuhänderkosten von durchschnittlich 2.000 Euro daher.

Privatinsolvenz ist flexibler geworden

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Genauso wie die Finanzwelt durch Produkte wie das Konto ohne Schufa im Allgemeinen flexibler geworden ist, lässt sich auch bei der Privatinsolvenz ein Wandel feststellen. War früher noch festgelegt, dass ein Privatinsolvenzverfahren insgesamt sechs Jahre dauert, gibt es heute drei mögliche Wege. Das alte Modell mit einem Ende der Privatinsolvenz ohne besondere Anforderungen existiert weiterhin. Dazu sind allerdings zwei andere Möglichkeiten gekommen. So haben Verbraucher mittlerweile unter anderem die Chance, die Privatinsolvenz bereits nach drei Jahren zu beenden. Hierfür müssen allerdings nicht nur die Gerichtskosten, sondern auch fast die Hälfte der Gesamtschulden innerhalb von drei Jahren zurückgezahlt werden. Für einen „Exit“ nach fünf Jahren müssen derweil nur die Gerichts- und Treuhänderkosten beglichen werden.

Privatinsolvenz ermöglicht Rückkehr in ein normales Leben

Das Besondere an der Privatinsolvenz ist die Chance, nach sechs Jahren in ein normales Leben zurückkehren zu können. Während man in anderen Ländern teilweise das gesamte Leben auf einem Schuldenberg sitzt, hat man in Deutschland die Chance, nach sechs Jahren wieder komplett schuldenfrei zu sein. Das gilt bei der Variante mit sechs Jahren auch dann, wenn man nur einen geringen Teil oder sogar überhaupt keinen Anteil an den eigenen Schulden zurückgezahlt hat. Genau diese Chance sollte bei der Privatinsolvenz viel häufiger betont werden. Zwar ist ein Schuldenabbau mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung dennoch das deutlich komfortablere und weniger einschränkende Schicksal, doch in besonders schlimmen Situation ist die Privatinsolvenz definitiv deutlich besser als ihr Ruf.

Einschränkungen während der Privatinsolvenz

Wer auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, der kann komplett selbst bestimmen, wie das Leben während des Schuldenabbaus läuft. Das ist anders, wenn man Privatinsolvenz anmelden muss. Hier bestimmt ein Treuhänder über die eigenen Finanzen. Zudem gibt es eine Pfändungsfreigrenze, die besagt, dass man über etwas mehr als 1.000 Euro im Monat selbst verfügen kann (sofern man so viel verdient) – das restliche Einkommen wird über den Treuhänder an die Gläubiger verteilt. Je nach Situation erhält man unter Umständen auch mehr Geld, etwa durch Freibeträge für Kinder. Auch ansonsten gibt es einige Einschränkungen, etwa für Unternehmensgründungen während der Privatinsolvenz. Dennoch gilt: Auch während der Privatinsolvenz kann man ein bescheidenes, aber vernünftiges Leben führen!

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