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Die regionalen Unterschiede bei der Zahl der Privatinsolvenzen

Über dem Schnitt – dort finden sich in puncto Überschuldung deutlich mehr als die Hälfte der deutschen Bundesländer. Die Unterschiede sind dabei durchaus gravierend. In einigen Bundesländern müssen doppelt so viele Menschen Privatinsolvenz anmelden als in anderen. Auch auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen hier mehr Menschen.

Im ersten Halbjahr 2017 gab es in Deutschland wieder deutlich weniger Privatinsolvenz – genauso wie in den vielen Halbjahren zuvor. Die Zahl der Privatinsolvenzen geht in Deutschland seit Jahren zurück, wie die Auskunftei Bürgel in ihrer neuen Aufstellung festhält. Doch die regionalen Unterscheide werden derweil nicht kleiner, noch immer gibt es in Deutschland in puncto Privatinsolvenz zwei verschiedene Welten. Viele Menschen, die auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, leben in bestimmten Regionen des Landes. In diesen Regionen sind Schulden und finanzielle Probleme schlichtweg ein deutlich größeres Thema als in anderen Landesteilen. Wie kann das sein?

Die Stadtstaaten haben ein Problem

Es kommt recht selten vor, dass Berlin nicht zu den Problemstaaten gehört. Das gebeutelte Bundesland ist nicht nur für sein Flughafendebakel bekannt, sondern hat auch ansonsten in der Verwaltung größere Probleme. Doch unter den Stadtstaaten ist Berlin in puncto Privatinsolvenz noch der Musterschüler. In der Hauptstadt liegt die Zahl der Privatinsolvenzen pro 100.000 Einwohner mit 64 im ersten Halbjahr nur knapp über dem Schnitt in Deutschland (55). Damit befindet sich Berlin unter den Bundesländern im Mittelfeld. Wesentlich häufiger in die Privatinsolvenz rutschen Menschen aus Hamburg (77) und Bremen (81). Die beiden Stadtstaaten im Norden sind der Spitzenreiter bei der Zahl der Privatinsolvenz. In den beiden Stadtstaaten müssen auch besonders viele Menschen auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen.

Neue Musterschüler in der Mitte des Landes

Die neue Statistik zeigt aber durchaus auch die eine oder andere positive Entwicklung. Das gilt besonders für die Mitte des Landes, die immer mehr zum Musterschüler wird. Während die niedrigsten Privatinsolvenzzahlen in den letzten Jahren eigentlich fast immer in Bayern oder Baden-Württemberg zu finden waren, sind sie dies nun allen voran auch in Hessen. Dort ist die Quote im ersten Halbjahr 2017 laut Bürgel sogar am niedrigsten. Nur 40 von 100.000 Einwohnern mussten hier Privatinsolvenz anmelden. Auch in Bayern (42) und Baden-Württemberg (43) sind die Zahlen weiterhin gering. Wenig überraschend sind in diesen Gegenden auch weniger Menschen auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung angewiesen. Doch in der Mitte des Landes gibt es auch einige weitere durchaus erfolgreiche Bundesländer: etwa Rheinland-Pfalz (50), Sachsen (48) oder Thüringen (55).

Verschiedene Gründe für die Privatinsolvenz

Dass es so große Unterschiede zwischen den Bundesländern gibt, hat verschiedene Gründe. Nicht zuletzt liegt es natürlich an den wirtschaftlichen Unterschieden. Doch während natürlich die wirtschaftlich besonders starken Regionen mit besonders wenigen Insolvenzen auffallen, sind es keineswegs die wirtschaftlich schwächsten Bundesländer, die bei der Zahl der Insolvenzen ganz oben stehen. Es muss entsprechend auch andere Gründe geben, warum Menschen auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen. Dazu gehören unter anderem auch eine zu laxe Kreditvergabe oder zu wenig Unterstützung nach Schicksalsschlägen. Auch in puncto Schuldnerberatungen gibt es Nachholbedarf, denn die Qualität dieser ist keineswegs überall gleich.


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