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Die schlimme Situation am deutschen Wohnungsmarkt

Die Wohnungsnot in deutschen Städten wird zu einem immer größeren Problem, besonders für Geringverdiener. Wie kommt man überhaupt noch an eine Wohnung?

Wer heutzutage durch die Zeitung blättert, der findet im Prinzip jeden Tag einen Bericht über den Wohnungsnotstand und steigende Mieten. Das sollte nicht überraschen, denn in fast allen deutschen Städten gehen die Mieten nach oben – das zeigen zahlreiche Statistiken. Selbst in Städten, die preislich einst ein echtes Mietparadies waren, beispielsweise Berlin, werden Jahr für Jahr und Monat für Monat teurer. Das ist natürlich für jeden Wohnungssuchenden ein Problem, besonders stark betroffenen sind allerdings diejenigen, die kein hohes Einkommen oder einen negativen Schufa-Eintrag haben. Anders als bei der finanziellen Sanierung können eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Konto ohne Schufa hier kaum helfen.

Vermieter können auf Geringverdiener verzichten

Gerade das Gehalt spielt bei der Suche nach Mietern für viele Vermieter eine wichtige Rolle. Dabei liegt der Fokus darauf, dass die Miete sicher und pünktlich kommt. Je größer der Puffer zwischen Einkommen und monatlichen Mietzahlungen, umso besser. Da wird es natürlich gerade für Geringverdiener eng, denn wer nur einen Mindestlohn von knapp über eintausend Euro netto verdient, der muss für seine Wohnung ja immer noch die mittlerweile üblichen Preise von 500 bis 1.000 Euro bezahlen – selbst für eine Einzimmerwohnung. Viel Puffer ist da nicht zwischen Nettoeinkommen und Miete. Für die Vermieter wiederum bedeutet das eine Gefahr, die sie schon deshalb nicht eingehen müssen, weil es andere Interessenten mit höherem Einkommen gibt. Als Geringverdiener kann man sonst auch noch so positiv rüberkommen, eine schöne Wohnung zu finden ist nahezu unmöglich.

Lupenreine Schufa oder keine Wohnung

Doch nicht nur ein geringes Einkommen kann zu einem echten Problem werden, auch die Schufa ist ein großer Faktor, wenn es um die Wohnungssuche geht. Wer keine lupenreine Schufa vorzuweisen hat, der braucht mit der Wohnungssuche gar nicht anfangen – zumindest in Ballungsräumen. Fast alle Vermieter und Makler verlangen mittlerweile die Vorlage einer Schufa-Auskunft. Ist die Wohnung umkämpft, finden die Vermieter sehr viele Bewerber mit einer astreinen Schufa-Auskunft. Diejenigen, de eine solche nicht vorweisen können – und sei es wegen einem längst vergessenen Fehler aus der Vergangenheit – haben kaum eine Chance. In vielen Fällen werden Menschen mit einem Makel in der Schufa schon in der ersten Runde aussortiert und gar nicht erst zu einer Besichtigung eingeladen – auch bei Wohnungen im niedrigpreisigen Segment.

Sozialwohnungen und Kreativität als Lösung

Wer ein kleines Einkommen hat oder in der Vergangenheit mit Schufa-Problemen zu kämpfen hatte, dem bleiben in vielen Fällen nur noch Sozialwohnungen oder Wohnungen von Genossenschaften als Lösung, denn hier sollen gerade Sozialschwächere eine Chance haben und nicht benachteiligt werden. Was auf den ersten Blick schön klingt, ist aber längst zu einer echten Schlacht geworden, denn bei jeder freien Wohnung des Typs kämpfen mittlerweile teilweise tausende Interessenten um den Zuschlag. Man kann sich vorstellen, wie gut die Chancen stehen. Deshalb ist auch Kreativität gefragt, denn die Wohnungssuche funktioniert längst nicht mehr nur über die üblichen Wege. Immer wichtiger werden Kontakte über Freunde und Bekannte – oder man schaut einfach, wo der Umzugswagen vorfährt und fragt, ob die entsprechende Wohnung zu haben kann. Vielleicht zahlt es sich aus, früh dran zu sein!


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