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Die Schufa könnte an ausländische Investoren gehen

Die Schufa in der Hand ausländischer Investoren? Was wie eine unwahrscheinliche Vorstellung klingt, könnte bald zur Realität werden.

Datenschutz wird in Deutschland eigentlich seit jeher großgeschrieben und gehört für viele Verbraucher zu den ganz entscheidenden Aspekten im Leben. Dennoch gibt es rund um die Schufa immer wieder Kritik, denn das Unternehmen sammelt unbehelligt Daten über Verbraucher. Insgesamt liegen der Schufa Daten über mehr als 68 Millionen Verbraucher und mehr als drei Millionen Unternehmen vor – ein enormer Datenschatz, der scheinbar auch einen enormen Wert hat.

Firmenwert von über zwei Milliarden Euro

Im Raum steht nach Medienangaben aktuell nicht nur ein Verkauf der Schufa, sondern auch ein schier unglaublicher Unternehmenswert: Die Datensammler aus Wiesbaden sollen aktuell auf einen Marktwert von knapp zwei Milliarden Euro kommen – so zumindest die Schätzung von Experten. Damit ist jeder Datensatz im Schnitt mehr als 30 Euro wert. Sollte ein Verkauf zustande kommen, dürften sich die Eigentümer entsprechend über einen sehr großen Gewinn für das im Jahr 1932 gegründete Unternehmen freuen. Ob bei Verbrauchern ebenfalls Freude aufkommt, darf man dagegen infrage stellen. Finanzinvestoren sind in den wenigsten Fällen dafür bekannt, verbraucherfreundlich zu handeln – stattdessen geht es meist um Gewinnmaximierung.

Zwei große Investoren zeigen Interesse

Allzu viel Hoffnung sollte man entsprechend mit Blick auf den Verkauf der Schufa nicht haben. Im Raum steht nämlich ein Verkauf an zwei große Finanzinvestoren, die zudem beide nicht in Deutschland sitzen. Der erste Interessent ist die schwedische EQT, die schon durch einige andere Großinvestitionen bekannt geworden ist. Ebenfalls interessiert zeigt sich Hellman & Friedman, ein Investor aus den USA. Klar wäre also, dass bei einem Verkauf die Schufa in die Hand eines ausländischen Investors geraten würde. Für manch einen Datenschützer ist das mit Blick auf die Bedeutung der Schufa-Daten eine Horrorvorstellung – bislang ist das Unternehmen komplett in deutscher Hand.

Große Gewinne für deutsche Banken möglich

Sollte es zu einem Verkauf kommen, dürften sich einige deutsche Banken möglicherweise über große Gewinne freuen. Das Unternehmen ist großenteils in der Hand von privaten Banken, Kreditbanken und den Sparkassen. Diese könnten sich mit einem Verkauf entsprechend über einen Geldregen freuen. Gerade dann, wenn die Bewertung von mehreren Milliarden tatsächlich realistisch ist. Allerdings dürfte es bis dahin noch ein weiter Weg sein, aktuell seien die Gespräche in einer sehr frühen Phase, heißt es etwa aus dem Handelsblatt. Auch politisch könnte es mit einem Blick auf die Schufa noch kritische Stimmen geben. Noch muss man sich als Inhaber von einem Girokonto ohne Schufa also keine Sorgen machen – noch.


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