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05.06.2015

Durch betrügerischen Bauunternehmer in die Privatinsolvenz

Der Fall von Manfred Hönig schlägt im Moment große Wellen. Dabei geht es nicht nur darum, dass der Unternehmer Kunden übers Ohr gezogen haben soll, sondern auch noch um Steuerhinterziehung – diese soll Hönig insbesondere im Bereich seines Fußballengagements vorgenommen haben. In den Steuererklärungen finden sich Zahlen, die von den wirklichen Gehältern einiger Spieler stark abweichen. Manfred Hönig – dieser Name steht in Deutschland mittlerweile für einen der größten Betrugsfälle des Jahres. Der Unternehmer war mit seiner WoMa eigentlich relativ erfolgreich. Ein Umsatz von mehreren Millionen Euro, der dem Mann über die Jahre verteilt satte Gehälter aufs Konto spülte. Dass Hönig heute vor Gericht steht und seine Firma insolvent ist, hat aber mehrere Gründe. Fraglich erscheint an dieser Stelle auch, wie es für Hönig selbst weitergeht. Auch für ihn scheint eine Privatinsolvenz unausweichlich, denn nach seiner Firmenpleite bleibt ihm auch privat kein Geld mehr. Es scheint sogar fraglich, ob eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa bei Hönig noch helfen könnten.

Steuerhinterziehung bei Sportengagements

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Wie die Bürstädter Zeitung nun berichtet, sind aber nicht nur die Immobiliendeals von Hönig ein Thema vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft sieht Hönig auch als einen Steuerhinterzieher. Der Unternehmer soll über Jahre Spielerverträge mit Schwarzgeld bezahlt haben. Sowohl beim FC Einhausen als auch beim VfR Bürstadt, wo er durch Sponsoring-Verträge die klammen Kassen füllte und damit de facto die Kontrolle übernahm, sollten Spielergehälter in bar bezahlt worden sein. Viele Spieler, so die Staatsanwaltschaft, hätten offiziell 250 Euro im Monat verdient – so sind die Gehälter auch in der Steuererklärung der Vereine deklariert. Mehrere Aussagen von Akteuren weisen allerdings darauf hin, dass das Gesamtgehalt bei 600 Euro im Monat und teilweise sogar noch mehr lag. Bezahlt wurde dieses Sondergehalt wohl durch Schwarzgeld von Hönig.

Mieter und Käufer in den Ruin getrieben

Doch nicht nur alle Steuerzahler haben durch die Praktiken von Hönig einen Schaden erlitten, auch Kunden der WoMa wurden durch Hönig geschädigt. In den letzten Jahren wurde dabei ein Spinnennetz gefunden, das so Seinesgleichen sucht. Die WoMa kämpfte nach Angaben der Staatsanwaltschaft schon länger mit finanziellen Problemen. Um davon abzulenken, wurde eine Art Schneeballsystem geschaffen. Die WoMa und ihr Geschäftsführer überredeten Menschen mit schlechter Bonität zum Kauf von Wohnungen und Häusern, übergaben aber nie die Schlüssel. Mit dubiosen Argumenten erklärten sie, dass eine Übergabe erst bei Ende der Abzahlung oder Fertigstellung möglich sei. Währenddessen wurden die Häuser teilweise noch vermietet, um zusätzliche Einnahmen zu generieren – die Besitzer wussten davon natürlich nichts. Auch andere Fälle, etwa Betrug rund um Nebenkosten bei Mietwohnungen, sind Teil des aktuellen Prozesses gegen Manfred Hönig.

Letzter Ausweg Privatinsolvenz

Für diejenigen, die von Hönigs Masche vereinnahmt wurden, ist die Privatinsolvenz oft der letzte Ausweg geblieben. Auch mit einem Konto ohne Schufa ist es in manchen Situationen schwierig, noch die Wende zu schaffen. Das gilt insbesondere, weil die Geschädigten, die auf Hönig hereingefallen sind, teilweise auf einer Schuldenlast von einigen hunderttausend Euro sitzengeblieben sind. Ein Girokonto ohne Schufa kann in solchen Fällen helfen, während oder nach einer Privatinsolvenz wieder durchzustarten. So kann man zumindest in der Ära nach Hönig wieder ein normales Leben führen. Der Bauunternehmer wird die nächsten Jahre dagegen voraussichtlich im Gefängnis verbringen.

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